Du hast noch keinen Account? Hier kostenlos registrieren, um im Forum lesen und schreiben zu können! Wir verwenden Cookies für GoogleAdsense - durch die Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung zu!

Unser Server wurde erfolgreich umgezogen - weitere Spenden willkommen - Hier klicken für Details

  PortalPortal  InfoseitenInfoseiten  Letzte ThemenLetzte Themen  FavoritenFavoriten  SucheSuche  ChatChat [0]  NachrichtenNachrichten  FAQFAQ  LoginLogin 
klein-putz Foren-Übersicht -> Medizinischer bzw. betreuter Bereich -> Fragen an den Repromediziner -> Nach 4 Fehlgeburten - ICSI/IMSI wirklich notwendig?
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen     |##| -> |=|


Thema speichern
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
Suri78
Rang0



Anmeldungsdatum: 10.06.2015
Beiträge: 52

BeitragVerfasst am: 23 März 2016 11:23 Beitrag speichern    Titel: Nach 4 Fehlgeburten - ICSI/IMSI wirklich notwendig? Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

ich habe meine Frage schon im Immunologie Ordner gestellt, aber das Thema ist nicht rein immunologisch, daher hier auch noch einmal.

Nach 4 FG (3 davon MA) und unzähligen Untersuchungen können wir nun Ursachen eingrenzen und haben jetzt Optionen, wie die nächsten Geschwisterprojekt -Versuche aussehen könnten.

Aber ich bin unsicher und brauche euren/Ihren Rat.

Alle 5 Schwangerschaften sind spontan entstanden und ich bin immer auf Anhieb schwanger geworden. Trotzdem empfiehlt uns die KiWu Klinik eine ICSI/IMSI (mit Unterstützung durch IL und Dexamethason oder Prednisolon), weil mein Mann eingeschränktes Spermiogramm hat (konkrete Ergebnisse weiter unten).

Bisher hab ich sehr unterschiedliche Aussagen gehört, was die Beteiligung der Spermienqualität an den Fehlgeburten betrifft. Wir streiten seit Oktober mit der Krankenkasse, damit wir endlich eine Bewilligung des Behandlungsplans erhalten und die Zeit rennt. Ich werde bald 38 und mein AMH Wert ist auch nicht mehr der allerbeste. Ich bin echt am Überlegen, ob ich nochmal einen Versuch auf natürlichem Wege mit IL & Dexa unternehme.
Was würdet ihr tun? Habt ihr eine Idee, inwiefern die Spermiogramme meines Mannes einen Unterschied machen können?

Dankeschön und LG Suri

Unsere Untersuchungsergebnisse:
Genetik i.O., Gerinnung i.O., leichte Schilddrüsenunterfunktion bei mir,
kein HLA sharing, KIR Diagnostik oB.

Ich habe starke NK Zellen Aktivität:
nur 6,5% NKZ im Körper (normal 10-30%) mit Grundaktivität von 21,2% (<12% Normwert - weitere Werte in meiner Signatur) und
leicht verschobenem T4/T8 Index
T4 Wert: 56,6% (bis 55% normal) und T8: 18,2% (ab 20% normal)

Spermiogramme meines Mannes:
DFI (DNAFragementierungsindex) 17%
Eingeschränkte Beweglichkeit: Klasse a+b prog. Beweglich: 38 %
Morphologie: normomorphe Sperm. 3% , Pathomorphe Sperm. 97%
MSOME & IMSI:
Klasse 1& 2 Spermien: 17%
Klasse 3&4 Spermien: 83%

Klasse 1 Sp ohne Vakuolen: 0%
Klasse 2 Sp mit 1 Vakuole bis 4% Kopffläche: 17%
Klasse 3 Sp mit 1 oder 2 Vakuolen bis zu 16% der Kopffläche: 38%
Klasse 4 Sp mit 1 oder mehreren Vakuolen über 16% der Kopffläche: 45%
_________________
Diagnose - sekundäre Infertilität
2007 Geburt unserer Tochter (spontan, ohne
KiWu Behandlung)
"Projekt Geschwisterchen" 4 FG seit 2012 -
2012 - MA mit AS 9.SSW - ohne Herzaktion
2013 - MA mit AS 9.SSW -
Wachstumsverzögerung, mit Herzaktion
2014 - FG (abortus completus) 5.SSW
2015 - MA mit AS 9.SSW - Mit Herzaktion
Behandlung auf Verdacht mit Fragmin
5000 i.E.ab ES+4 und Prednisolon1x5mg

Neue Kiwu Klinik ab 2015 -
verminderte NK Zellen Anzahl (nur 6.5%) mit stark erhöhter Aktivität 21,2% (Refbereicht <12%) mit IL2 Stimukontrolle 69,2%;
leicht verschobener T4/T8 Index
kein HLA sharing, KIR Diagnostik oB.
_________________
2007 Geburt unserer Tochter - Spontan-Schwangerschaft 
"Projekt Geschwisterchen" 4 FG seit 2012 - 
2012 - MA mit AS 9.SSW - ohne Herzaktion
2013 - MA mit AS 9.SSW - mit Herzaktion
2014 - FG (biochemische SSW) 5.SSW
2015 - MA mit AS 9.SSW - mit Herzaktion

Ich Diagnose- alles i.O außer stark erhöhte Killerzellaktivität 21,2% (Refbereich<12%) mit IL2 Stimukontrolle 69,2%;
leicht verschobener T4/T8 Index
kein HLA sharing, KIR Diagnostik oB.
Mann Diagnose - eingeschränktes Spermiogramm

1.ICSI Start 05.2016 - IL ab Vorzkl., 0,75 mg Dexamethason, L-Thyroxin 25 - negativ

07/2016 Spontan schwanger - US SSW5+6 i O mit Herzaktion (IL Infusionen, Dexamethason/Prednisolon, L-Thyroxin 25, ab 6.SSW Granocyte)
Nach oben
Persönliches Album Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Agnodike
Rang0



Anmeldungsdatum: 03.02.2013
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 22 Dez 2016 13:14 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

leider hat Dir ja damals niemand geantwort. Deiner Signatur zu entnehmen bist Du im Spontanzyklus schwanger geworden. Ich hoffe, alles ist gut.
Ich habe im Prinzip das gleiche Problem wie Du: 2 Kinder und jetzt drei Fehlgeburten in Folge. Immer spontane Schwangerschaften.
Soweit ist alles in Ordnung bei mir und meinem Mann. Die Immunologie müsste noch untersucht werden. Das werde ich im neuen Jahr mal angehen.
Wo hast Du die Immunologie aklären lassen? Reichel-Fentz? Glaubst Du, dass Euer Erfolg schlußendlich an dem Fragmin und dem Prednisolon gelegen hat? Hast Du das Behandlungsregime von Frau Reichel-Fentz vorgegeben bekommen, oder war das aus Eurer KiWu-Klinik?

Viele Grüße!
Nach oben
Persönliches Album Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Dr.Peet
Repromediziner (Peet)



Anmeldungsdatum: 11.12.2001
Beiträge: 5242
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 31 Dez 2016 10:43 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
meines Erachtens wäre ein Versuch mit ICSI (ohne IMSI, Prednisolon und anderes Beiwerk-weil unsinnig) sinnvoll, um sich der "Selbstreparatur der Eizelle" bei den ersten Teilungen zu "bedienen". Auch Chromosomen mit Strangbrüchen können so wieder korrigiert werden. Das ist jedenfalls die theoreische Erklärung für die Anwendung der ICSI bei erhöhtem SFI.
Die ICSI wird bei GKV Patienten nur dann finanziell unterstützt wenn ein ICSI Spermiogramm vorliegt, oder beim IVF keine Befruchtung erfolgt.
Da können Sie streiten bis zum UMfallen. Die GKV hat ihre Vorschriften. Und die PKV wird nicht zahlen, da die Anwendung der iCSI bei erhöhten SFI nicht hinreichend wissenschaftlich belegt ist.
Peet
_________________
Disclaimer:
Als Arzt bin ich rechtlich verpflichtet nur allgemeine Informationen zu geben, die das konkrete und individuelle persönliche ärztliche Gespräch nicht ersetzen können. Insofern kann auch keine Haftung für meine Auskünfte gegeben werden. Nach §7 Abs.3 Berufsordnung der Ärztekammer Berlin, darf die individuelle ärztliche Behandlung, insbesondere Beratung, nicht ausschließlich über Computerkommunikationsnetze durchgeführt werden.
Erster Ansprechpartner für Ihre medizinischen Belange ist Ihr Arzt, Ihr Kinderwunschzentrum.
Dr. Peet gibt Antworten auf Fragen aus seiner persönlichen Fachkenntnis und seiner persönlichen Einschätzung heraus. Seine Antworten erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, gelegentlich sind es auschließlich Meinungen und Eindrücke, die sich auf den betreffenden Fall beziehen.
Nach oben
Persönliches Album Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Werbe-Partner

Suri78
Rang0



Anmeldungsdatum: 10.06.2015
Beiträge: 52

BeitragVerfasst am: 01 Jan 2017 15:59 Beitrag speichern    Titel: Hat spontan geklappt Antworten mit Zitat

Hallo, vielen Dank für die Antworten. Stimmt - ich bin im Juli letztlich nach einem Fehlversuch mit ICSI, spontan schwanger geworden und es ist jetzt alles gut. Bin jetzt in der 27.Woche
Ich habe in der KiWu Klinik die Gerinnungsdiagnostik, Schilddrüsen Blutwerte und NK Zelltest (Essay mit versch. Aktivitätsmessungen) machen lassen. Dann haben wir über die Klinik Prof.Würfel kontaktiert, der dann noch HLA Sharing untersucht und dann Behandlungsempfehlung gegeben hat.
Dann haben wir quasi auch mithilfe der Empfehlungen hier im Forum die konkrete Medikation festgelegt. Bei mir war es so:
L-thyroxin 25 wegen winziger Schilddrüsen Unterfunktion
Dexamethason nach Eisprung bis zur 8.SSW, dann switchen auf Prednisolon (gibt es hier auch genug Beiträge zu - Dexamethason schützt gerade zu Anfang der Schwangerschaft 4mal stärker gegen Immunangriffe)
Intralipid - 2wochentlich bereits vom Vorzyklus an, dann alle 3 Wochen bis 17.SSW
Granocyte ab 6.SSW bis zur 13.SSW (Prof Würfel meinte, brauchen wir nicht, aber ich wollte auf Nummer sicher gehen)
Zusammengefasst: ich habe keine Ahnung, was jetzt anders war. Vielleicht war es mein Immunsystem, was jetzt durch Medikamente gehemmt wurde, vielleicht haben wir ein gutes Spermium und gute Eizelle zufällig erwischt. Aber diesmal hat es funktioniert.
Aber ich glaube, für mich war die Diagnostik sehr wichtig, weil es zumindest den Anhaltspunkt gegeben hat, dass der Ursprung in meinem Immunsystem liegen könnte.
LG und alles Gute,
SuRi
Nach oben
Persönliches Album Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
regenbogen3378
Rang0



Anmeldungsdatum: 25.10.2015
Beiträge: 61

BeitragVerfasst am: 05 Jan 2017 10:40 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Da sieht man mal wieder, wie vorschnell die KiWus einen in die Ecke ICSI/IVF "abstempeln" und dann zu dieser Behandlung raten.
Vor allem frage ich mich, in wiefern das Spermiogramm deines Mannes eingeschränkt war?!! Schließlich hat es öfter gereicht, um schwanger werden zu können.

Meiner Meinung nach wird das gemacht, weil sich die Ärzte nicht mit Immunologie auskennen bzw. die Theorien von Reichel-Fentz und Würfel nicht anerkennen geschweigedenn teilen.

Ich war auch zuletzt in München. Dort wurde mir eine Antibiose verordnet. Bislang hat sich noch nichts getan. Ich hänge ein bißchen in den Seilen; weil ich nicht sicher bin, ob ich noch weiter auf ein "Natürliches Wunder" hoffen oder nochmals eine IVF in Angriff nehmen soll.

Ich denke, dass ich nochmals den NK-Assay machen lasse, damit ich weiß, wo ich stehe.

Bei Reichel-Fentz war er 2x auffällig; in München dann komischerweise nicht.
Nach oben
Persönliches Album Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
regenbogen3378
Rang0



Anmeldungsdatum: 25.10.2015
Beiträge: 61

BeitragVerfasst am: 05 Jan 2017 10:54 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Hatte ich noch vergessen zur Erklärung:

Nachdem der NK-Assay bei RF auffällig war, habe ich bis Februar 2016 insgesamt 8 Intralipid-Infusionen bekommen.

Im Mai 2016 war der NK-Assay in München dann unauffällig.

Hat Intralipid so eine lange Wirkdauer? Bzw. fängt es nach Infusion erst viel später an zu wirken?
Nach oben
Persönliches Album Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Werbe-Partner

Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen     |##| -> |=|  Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde


Thema speichern
Schnellantwort


Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.
Du kannst Dateien in diesem Forum nicht posten
Du kannst Dateien in diesem Forum nicht herunterladen

INFO: Bitte beachtet die Einblendungen der Werbepartner. Durch diese wird das Forum finanziert! Danke.


 Powered by phpBB © 2001, 2005 phpBB Group, klein-putz.net © 2001-heute Christian Grohnberg  |  Nutzungsbedingungen & Haftungsausschluss  |  Impressum