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klein-putz Foren-Übersicht -> Medizinischer bzw. betreuter Bereich -> Fragen an den Repromediziner -> Bitte Dr. Peet - Kiwu, kuriose Hormonwerte, verzweifelt!
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Rose_des_kleinen_Prinzen
Rang0



Anmeldungsdatum: 14.06.2017
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 14 Jun 2017 18:49 Beitrag speichern    Titel: Bitte Dr. Peet - Kiwu, kuriose Hormonwerte, verzweifelt! Antworten mit Zitat

Lieber Dr. Peet,
Liebes Forum,

ich befinde mich in Kinderwunschbehandlung, bin jedoch total verzweifelt und würde mich total freuen, wenn mir jemand hier mit fachlichem Rat helfen könnte.

Zu mir: Ich bin 33 Jahre alt, untergewichtig (BMI 17) und habe deshalb eine starke Hormonstörung. Ich habe bereits 10 Kilogramm zugenommen, meine Hormonwerte haben sich bisher jedoch leider überhaupt nicht verändert. Bin auch dabei weiterzuzunehmen, parallel in Kiwu-Behandlung, weil ich ja leider auch nicht jünger werde.

Das Spermiogramm meines Partners ist ok. Liegt ziemlich genau in den Normwerten der WHO, also nicht der totale Brüller, aber halt in Ordnung laut Kiwu-Arzt.

Problem ist, dass bei mir ohne Hormonbehandlung nur eine minimale Eizellreifung stattfindet. Deshalb haben wir 2 Zyklen mit Menogon stimuliert und mit Predalon ausgelöst. Die Stimulation klappt immer gut, nur ist es jedes Mal schon so kurios, dass die Östrogenwerte am Ende exponentiell in die Höhe schießen. Bei einem reifen Follikel hatte ich immer einen Östrogenwert von ca. 800... Als wir nun beim letzten Mal eine IUI gemacht haben, waren die Östrogenwerte bei 2-3 reifen Follikeln knapp 2000. Der Arzt brauchte dafür sogar eine Sondergenehmigung vom Chef, weil sowas wohl nicht so häufig vorkommt.
Parallel dazu gehen meine LH-Werte unter der Stimulation komplett in den Keller. Ich glaube, sie liegen während der HMG-Stimu immer um die 0,013...

Progesteron im Blut wird immer 7 Tage nach ES gemessen und liegt dann meistens bei 50. Laut Arzt ist das ok. Nach einem Eisprung wurde auch einmal ein Ultraschall gemacht - da war leider kein Gelbkörper und auch keine freie Flüssigkeit zu sehen - die Follikel waren ebenfalls unverändert. Da jedoch der Progesteronwert im Blut immer mehr anstieg, war der Arzt sicher, dass ein Eisprung gewesen sein muss.

Ich habe aber irgendwie den Verdacht, dass irgendwas mit meinen Eizellen und/oder den Eisprüngen nicht richtig funktioniert. Die Hormonwerte sind so ungewöhnlich, dazu sieht man im US keine Follikelveränderung nach Eisprung - können das wirklich befruchtungsfähige Eizellen sein? Vielleicht kriechen die Eizellen einfach zu langsam aus den Follikeln und sind deshalb befruchtungsunfähig?

Hat vielleicht jemand eine Idee, was da in mir los ist und vor allem, was man bei der nächsten Stimulation/Auslösespritze anders machen kann?
Es bringt ja nichts, nun immer weiter IUIS o.ä. zu probieren, wenn evtl. nicht mal eine normale, befruchtungsfähige Eizelle zustande kommt.

Ich bin total verzweifelt, weil das Problem auch in der Kiwu-Praxis ein absolutes Aliengeschen darstellt und ich das Gefühl habe, die Ärzte wissen auch nicht so richtig, was sie tun können.

Ich würde mich wahnsinnig über Antworten freuen!


_________________
"Jeder sieht was du scheinst, aber niemand fühlt, wie du bist."
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Rose_des_kleinen_Prinzen
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Anmeldungsdatum: 14.06.2017
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 14 Jun 2017 18:52 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Noch eine Ergänzung:

Dass die beiden GvnP-Versuche, sowie der IUI-Versuch bisher völlig negativ waren, also nie HCG im Blut nachgewiesen werden konnte, brauche ich wohl nicht zu sagen...
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Dr.Peet
Repromediziner (Peet)



Anmeldungsdatum: 11.12.2001
Beiträge: 5425
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 20 Jun 2017 19:54 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
ich sehe den Verlauf nicht als so auffällig an.
Sie brauchen etwas Geduld. Wenn Sie mal einfach 15% Chance pro Zyklus einrechnen, kann es schon noch ein wenig dauern.
Viel Glück!
Peet
_________________
Disclaimer:
Als Arzt bin ich rechtlich verpflichtet nur allgemeine Informationen zu geben, die das konkrete und individuelle persönliche ärztliche Gespräch nicht ersetzen können. Insofern kann auch keine Haftung für meine Auskünfte gegeben werden. Nach §7 Abs.3 Berufsordnung der Ärztekammer Berlin, darf die individuelle ärztliche Behandlung, insbesondere Beratung, nicht ausschließlich über Computerkommunikationsnetze durchgeführt werden.
Erster Ansprechpartner für Ihre medizinischen Belange ist Ihr Arzt, Ihr Kinderwunschzentrum.
Dr. Peet gibt Antworten auf Fragen aus seiner persönlichen Fachkenntnis und seiner persönlichen Einschätzung heraus. Seine Antworten erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, gelegentlich sind es auschließlich Meinungen und Eindrücke, die sich auf den betreffenden Fall beziehen.
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Rose_des_kleinen_Prinzen
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Anmeldungsdatum: 14.06.2017
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 20 Jun 2017 20:30 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber Herr Peet,

vielen Dank für Ihre Einschätzung! Das klingt ja schon mal recht beruhigend. Vielleicht bringt ja einer der nächsten Zyklen mehr Glück.

Sehen Sie denn eine Chance, dass mein Hormonstatus sich bei weiterer Gewichtszunahme oder Gewichterhalt irgendwann wieder von selbst in Gang bringt?

Ich habe so viele negative Erfahrungen von Betroffenen gelesen, die Ihren Zyklus nicht wiedererlangt haben.

Wie sieht es Ihrer Erfahrung nach aus? Ist es eher "normal", dass die Hypophysen-Hypothalamus-Achse wieder anspringt, wenn ein bestimmtes Gewicht erreicht ist oder haben Sie eher die Erfahrung gemacht, dass der Zyklus dann auch weiterhin, ggf. für immer wegbleibt?

Ich würde mich total freuen, wenn Sie noch einmal antworten würden. Ihnen wünsche ich noch einen schönen, sonnigen Abend!
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Dr.Peet
Repromediziner (Peet)



Anmeldungsdatum: 11.12.2001
Beiträge: 5425
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 21 Jun 2017 16:00 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
ich kann jetzt nicht mit Zahlenmaterial aus Studien dienen, aber es gibt sehr wohl Fällen, die nach Normalisierung des Körpergewichts wieder zu normalen Zyklen kommen!
Peet
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Rose_des_kleinen_Prinzen
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Anmeldungsdatum: 14.06.2017
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 21 Jun 2017 16:32 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber Herr Dr. Peet,

vielen Dank, dass Sie sich noch einmal die Mühe gemacht haben.

Aus Ihrer Einschätzung schließe ich, dass es zwar solche Fälle gibt, aber doch eher die Ausnahme sind? In vielen Fällen stellt sich also tatsächlich kein Zyklus wieder ein? Ohje, ich hatte so eine Hoffnung, dass meine Gewichtszunahme irgendwann auch gut meine Zyklus wieder in Gang bringen könnte. Nach den vielen Negativ-Berichten hatte ich so etwas in der Art aber auch schon befürchtet...

Wenn es eher vereinzelte Fälle betrifft, dann brauche ich mir wohl nicht allzu große Hoffnungen zu machen? Da ist es wohl eher unwahrscheinlich, dass ich zu den "Glücksfällen" gehöre.

Trotzdem vielen Dank für Ihre ehrliche Einschätzung und natürlich auch für heute einen schönen, sonnigen Nachmittag!

Liebe Grüße
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