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klein-putz Foren-Übersicht -> Medizinischer bzw. betreuter Bereich -> Fragen an die Biologin -> Qualität gut- Einnistung klappt nicht
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Kiri77
Rang0



Anmeldungsdatum: 03.09.2017
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 03 Sep 2017 08:42 Beitrag speichern    Titel: Qualität gut- Einnistung klappt nicht Antworten mit Zitat

Hallo Frau Zeitler,

Ich bin 40 Jahre alt und hatte bereits 4 IFV in diesem Jahr (2x negativ, 2x biochemische Schwangerschaft)

Es gibt bei uns kein offensichtliches Problem(Hormonwerte gut, Spermiogramm ok), es bilden sich immer genug Eizellen (5-12), die Befruchtungsrate ist gut, die Weiterentwicklung auch, die Embryonen haben immer eine super Qualität.
(Letzter Versuch: 12 Eizellen, 10 befruchtet, 4 eingefroren, 6 kultiviert, Tranfer von 2 Blastos und 1 Morula am Tag 5)

Frage: Macht es Sinn einfach weiter zu versuchen? Sollte man vorher noch etwas untersuchen lassen? ( Schilddrüse und Gerinnungsfaktoren alle ok) Welches Problem kann es bei der Einnistung geben?
Oder kann es sein, dass die Embryonen doch eine schlechte Qualität haben, obwohl die Blastos am Tag 5 optimal aussahen?
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sonjazeitler
Rang1



Anmeldungsdatum: 01.05.2012
Beiträge: 650
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 04 Sep 2017 19:31 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

wenn trotz sehr guter Ausgangsbedingungen ( gute Befruchtungs- und Entwicklungsrate)
in mehreren Behandlungszyklen eine SS ausbleibt, ist es meist sehr schwierig,
Ansätze zur Verbesserung der SS-Raten zu festzulegen.
Möglicherweise könnte man an der Beschaffenheit des Endometriums ansetzen d.h.
- "scratching" für die Mobilisierung der Immunantwort bei der Einnistung oder
- ERA für die Bestimmung der optimalen Rezeptivität der GSH
- Transfer von vitrifizierten/aufgetauten BCs im Kryozyklus, weil sich die GSH im Kryozyklus
(ohne Stim.-Medikamente) ev. anders aufbaut als im stimulierten Zyklus und dadurch ev. andere
Eigenschaften vorliegen.

Alles Gute
Sonja Zeitler
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Kiri77
Rang0



Anmeldungsdatum: 03.09.2017
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 04 Sep 2017 20:48 Beitrag speichern    Titel: Danke Antworten mit Zitat

Vielen Dank für die ausführliche Antwort!

Würde eine Gebärmutterspiegelung vor einem nächsten Transfer Sinn machen?
Im Ultraschall sieht immer alles gut aus, dreischichtig, diesmal bei Transfer 13 mm, Progesteronwerte sind mit Ulterogest auch gut.

Wäre es tatsächlich eine gute Idee, einzufrieren und dann lieber erst im nächsten Zyklus mit Kryo einzusetzen? Dachte da sind die Chancen geringer und beim Auftauen gehen 30% der Eizellen kappt.
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sonjazeitler
Rang1



Anmeldungsdatum: 01.05.2012
Beiträge: 650
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 06 Sep 2017 05:51 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Morgen,

eine Gebärmutterspiegelung wird meist zur Abklärung der groben Strukturen (die ev. eine Einnistung erschweren)
vorgenommen d.h. Myome oder andere Veränderungen wie z.B. ein Septum ...
Über die angesprochenen Eigenschaften der GHS erhält man mit diesem
Verfahren nicht ausreichende Informationen.

Kryozyklen mit vitrifizierten BC haben sehr gute Autauraten (95-100 %) und SS-Raten.
Da bei ihren befruchteten EZ leider viele EZ in der Entwicklung stehen bleiben,
macht es mehr Sinn, gut entwickelte Embryonen einzufrieren, um die Anzahl Kryozyklen
besser einschätzen zu können und gute Ausgangsbedingungen zu schaffen.

Gruß
Sonja Zeitler
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sonjazeitler
Rang1



Anmeldungsdatum: 01.05.2012
Beiträge: 650
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 06 Sep 2017 06:00 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

2. Gutem Morgen,

bitte entschuldigen sie den letzten Teil meiner Antwort, der bezog sich auf die Anfrage der Teilnehmerin vor ihnen und trifft auf sie nur zum Teil zu, sorry.

Da sich ihre befruchteten EZ zu sehr schöne Embryonen entwickeln sind die Chancen sehr gut,
dass sie sowohl den Einfrier/Auftau-Prozess überstehen und gute SS-Raten ermöglichen.
Wichtige Voraussetzung ist, wie beschrieben, die Beschaffenheit der GSH (nicht nur die Höhe/Aufbau der GSH, sonder auch die Zusammensetzung auf biochemischer Ebene)

Gruß
Sonja Zeitler
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Hasanka
Rang0



Anmeldungsdatum: 11.12.2014
Beiträge: 43

BeitragVerfasst am: 07 Sep 2017 08:12 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Frau Zeitler,

Mich interessiert diese Untersuchung auch sehr!
Wo kann man diese Untersuchung (die Beschaffenheit der GSH auf biochemischer Ebene) durchführen lassen?
Gibt es auch speziellen Name dafür?
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sonjazeitler
Rang1



Anmeldungsdatum: 01.05.2012
Beiträge: 650
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 10 Sep 2017 07:32 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

der ERA-Test (Endometrial Receptivity Array) ist ein molekulardiagnostischer Test zur Untersuchung der Rezeptivität des Endometriums. Die Rezeptivität des Gebärmutterschleimhaut ist eine Voraussetzung für die Einnistung des Embryos.
Der ERA-Test stellt auf molekular Ebene die Werte von 238 Genen fest, die einen Anteil an der Rezeptivität des Endometriums haben und ermöglicht so zu beurteilen, ob das Endometrium in den gegebenen Tagen für die Übertragung des Embryos wirklich empfänglich ist oder ob das sog. „Implantationsfenster“ verschoben ist.

Die Entnahme der kleinen Probe der GSH findet meist im Kinderwunschzentrum statt und wird dann weiter
in das Analyselabor verschickt. Fragen sie bitte in ihrem KiWu-Zentrum nach mit welchen Institut es zusammenarbeitet und wie die Abläufe organisiert sind.

Bitte sehen sie sich auch den Beitrag von Dr. Peet an
http://www.klein-putz.net/forum/viewtopic.php?p=3772702

Gruß
Sonja Zeitler
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