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Chrischn

Administrator



Anmeldungsdatum: 10.07.2001
Beiträge: 1047
Wohnort: Heilbronn

BeitragVerfasst am: 11 Jun 2005 00:27 Beitrag speichern    Titel: Unfruchtbare Männer vererben Gendefekt durch ICSI Antworten mit Zitat

06 Januar 2002 - 11:54
Unfruchtbare Männer vererben Gendefekt durch ICSI
Zwei Studien, die auf einem Symposium in Melbourne in der letzten Woche vorgestellt wurden, beleben die Diskussion um die Risiken der künstlichen Befruchtung bei Infertilität des Mannes.



LONDON. Wie der New Scientist jetzt berichtet, hat Ken McElreavey vom Institute Pasteur in Paris herausgefunden, dass bei Männern mit Mikrodeletionen im Y-Chromosom in den Spermien das Geschlechtschromosom in etwa 10% aller Körperzellen völlig fehlt.

Dieser genetische Mosaizismus war bei diesen Männern bisher unbekannt. Er könne bei den Kindern zum Hermaphroidismus oder zum Turner-Syndrom führen. Männern mit Mikrodeletionen im Y-Chromosom sind auf natürliche Weise unfruchtbar, da sie in ihren Hoden, wenn überhaupt, nur unreife Spermien bilden. Deren Erbgut kann aber mit der intrazytoplasmatischen Spermieninjektion (ICSI) mit dem Erbgut der Eizelle vereint werden.

In der zweiten Studie hat Andre van Steirteghem von der Freien Universität in Brüssel, der Erfinder von ICSI, herausgefunden, dass das Risiko von Geschlechtschromosomveränderungen bei ICSI um den Faktor 3 erhöht ist. Zu den Veränderungen zähle auch ein Verlust des Y-Chromosoms. Van Steirteghem hat diese Veränderungen in Amnionzellen nachgewiesen. Das Risiko, dass das Kind geschädigt werde, sei jedoch sehr gering.

Nur 10 von 1600 Feten hätten Chromosomenschäden gehabt. Nach Informationen des New Scientist sollen weltweit bereits 35.000 Kinder mit ICSI gezeugt worden sein. Schätzungsweise 5% der Männer litten unter Mikrodeletionen im Y-Chromosom. Ob die Rate von Fehlbildungen bei mit ICSI gezeugten Kindern erhöht ist, ist derzeit umstritten.
_________________
Viele Grüße

** 11.07.2016 - klein-putz ist 15 Jahre alt! **
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