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klein-putz Foren-Übersicht -> Sonstiges -> Buch-, CD-, DVD-, Webseiten-, Kinotipps -> Bücher -> neues Buch: Andreas Bernard: "Kinder machen"
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rebella67
Rang5



Anmeldungsdatum: 10.01.2002
Beiträge: 13554

BeitragVerfasst am: 27 Mai 2014 21:50 Beitrag speichern    Titel: neues Buch: Andreas Bernard: "Kinder machen" Antworten mit Zitat

Ein unglaublich gelungenes Buch, das viel Hintergrundwissen zum Thema Reproduktionsmedizin und seiner Entwicklung, sowie auch über die gesellschaftlichen Zusammenhänge und Gründe für die Entwicklung offenbart.

Damit ich nicht alles noch einmal schreiben muss, kopiere ich hierher mein Schreiben, das ich vor einer Woche an den Autor des Buches abgeschickt habe.
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Liebe Grüße, Rebella
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rebella67
Rang5



Anmeldungsdatum: 10.01.2002
Beiträge: 13554

BeitragVerfasst am: 27 Mai 2014 21:51 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Sehr geehrter Herr Bernard,

ich bin Mutter von zwei Söhnen nach IVF mit Spendersamen (15 und 11 Jahre alt) und seit inzwischen 12 Jahren engagiert für die Rechte von ungewollt kinderlosen Menschen, mittels ärztlicher Hilfe doch noch eine Familie zu gründen. Zudem bin ich Moderatorin in den beiden größten Internetforen zu diesem Thema, www.wunschkinder.net und www.klein-putz.de , Gründungsmitglied von DI-Netz e.V. und regionale Ansprechpartnerin für Betroffene aus dem Raum Berlin. Ich war an zahlreichen Aktivitäten zur Verbesserung der Situation ungewollt Kinderloser beteiligt und blicke bereits auf einen umfangreichen Schriftverkehr mit diversen Akteuren zurück. Auch einige Politikergespräche habe ich geführt. Die Medienberichterstattung zu diesem Thema beobachte ich seit vielen Jahren.

Für Ihr Buch „Kinder machen“ möchte ich mich herzlich bedanken. Sie haben mir damit zahlreiche Gedankenanregungen gegeben. Ihre umfangreichen Recherchen, insbesondere dazu, wo die Wurzeln für viele der heutigen Einstellungen gegenüber der Reproduktionsmedizin und speziell gegenüber der Gametenspende zu finden sind, sind für mich von einem unschätzbaren Wert.

In einem Radiointerview äußerten Sie, dass Ihnen erst diverse Gespräche nach Ihrem Buch einige Zusammenhänge klar werden lassen. Vielleicht benötigen Sie noch Verbesserungsvorschläge für eine Neuauflage Ihres Buches? Für diesen Fall erlaube ich mir, Ihnen hier meine Anregungen mitzuteilen. Ich hoffe, Sie betrachten es wie ich als eine wertvolle Form der Auseinandersetzung.

Beginnen möchte ich mit einem vielfachen Dank. Ich zähle Ihnen die wichtigsten Themen einzeln auf, damit Sie besser erfassen können, welche Fakten und Darlegungen für mich von besonderer Bedeutung sind.

Danke also u.a. für

- Ihre Aufdeckung verschiedener Ursachen für die verbreitet ablehnende Haltung zur Familiengründung mit Spendersamen und gegenüber der assistierten Befruchtung allgemein (Vorstellung von der mütterlichen Einbildungskraft als Auswirkung auf den späteren Menschen, „das Gift der fremden Milch“, die Rolle der Literatur, …)
- die Hinweise auf zahlreiche Literaturquellen, die die Haltung von Menschen in bestimmten Zeitabschnitten der Vergangenheit gegenüber bestimmten medizinischen Techniken zur Herbeiführung einer Schwangerschaft zeigen und die durch ihre Verbreitung meinungsbildend bis in die heutige Zeit sind,
- die Aufdeckung der Tatsache, dass die Samenspende kein Vorgehen ist, was in der NS-Zeit gewünscht wurde (Dies ist außerordentlich wichtig für uns, da dieses Vorurteil bis heute Bestand hat und argumentativ verwendet wird. Sie haben uns damit wiederum um eine gute Argumentationsgrundlage bereichert.),
- Ihre Zusammentragung grundsätzlicher Fakten zu den rechtlichen Rahmenbedingungen, sowie zur Entwicklung der Begleitumstände einer Heterologen Insemination in Deutschland,
- die Darstellung der Fakten auch zu amerikanischen Samenbanken,
- Ihre Darlegung, worauf das Misstrauen gegenüber Samenspendern und Eizellspenderinnen beruht (Kleinfamilie und Machtpolitik der christlichen Kirchen, Ammen und „böse Stiefmutter“)
- Ihren Hinweis auf die Rolle von Peter Petersen in der Benda-Kommission und damit auf seinen Einfluss auf den Wortlaut des heute noch immer so formuliert gültigen Embryonenschutzgesetzes, sowie auch für das Zitieren einiger Aussagen des Psychoanalytikers (die Kinderlosigkeit mancher Frauen und Paare hätte ihre Berechtigung, die Sterilität der Frau wäre eine sinnvolle unbewusste Schutzmaßnahme, seinen Rat, für diese Paare ausschließlich eine Psychotherapie anzubieten, „wissenschaftliche Redlichkeit“, …). Mir wird daraus bewusst, woher mancherlei Aussagen kommen, mit denen ich in den letzten 12 Jahren in Berührung kam.
- Ihre Kennzeichnung abwertender Begriffe wie „Gebärmaschine“ oder „Mutter-Maschine“ als Metaphern der Dehumanisierung,
- Ihre Anmerkung, dass „Reagenzglas“ bzw. Retorte eine falsche Bezeichnung ist und als Begriff nur wegen der spektakulären Darstellungsmöglichkeit genutzt wird,
- Ihre Auseinandersetzung mit der eigentlich unbegründeten Inzestangst,
- den Hinweis, dass Kinder nach der Austragung durch eine Leihmutter Opfer einer juristischen Kollision werden können, wenn sie keine Pässe zur Einreise nach Deutschland erhalten, aber auch für Ihre Darstellung der rechtlichen Schachzüge, mit denen eine Leihmutterschaft auch für deutsche Paare ermöglicht wird,

- die interessante Aufdeckung, dass Freud und Cooper die Gametenspende unter psychologischen Aspekten sogar begrüßt hätten,
- Ihre Einschätzung, dass das Modell Familie offenbar widerstandsfähiger ist als gedacht, dass die Integration der Spender(innen) und Leihmütter bewerkstelligt werden kann.


Es gibt aber auch einige Darstellungen in Ihrem Buch, die ich bedauere. Insbesondere dies: Sie haben die ungewollt kinderlosen Paare bzw. die Eltern, die mittels Reproduktionsmedizin ihr Kind bekommen haben, nicht wirklich zu Wort kommen lassen. Sie zitieren nur Geschichten aus dritter Quelle und beschränken sich auf gerade einmal zwei Seiten auf Ihre Eindrücke aus dem Wunschkinderforum, die zumindest teilweise an der Wirklichkeit vorbei gehen. Darauf werde ich später noch eingehen.


Was ich nicht wirklich verstehe ist, dass Sie so viele Ursachen dafür zusammengetragen haben, warum reproduktionsmedizinische Techniken heute immer noch auf so viel Ablehnung stoßen - und trotz dieser Reflexion benutzen Sie selbst eine Reihe von Ausdrucksweisen, die ein Negativimage für diese Techniken herstellen.

- Sie bezeichnen die ICSI als „erzwungen“, Eizellen als „herzustellende Objekte“, Spermien als Handelsobjekt bzw. über das „Hantieren mit Objekten“ (Embryonen).
- Auf Seite 435 schreiben Sie, die klassische Literatur „Frankenstein“ und „Schöne neue Welt“ „veranschaulichen deutlich, wohin es führt, wenn …“ Also nicht nur führen könnte, sondern wirklich führt?
- Kurz darauf schreiben Sie, Ärzte schildern „den Jammer ehelicher Unfruchtbarkeit in düsteren Farben, damit die Erfolge ihrer neuen Therapien umso heller erstrahlen.“ Hätten Sie auch geschrieben, Ärzte würden das Leiden von krebskranken Menschen in düsteren Farben schildern, damit ihre Erfolge umso heller erstrahlen“? - Das, was Sie danach zum „Jammer ehelicher Unfruchtbarkeit“ von den Ärzten zitieren, ist doch echt. Genauso lässt sich das, was die betreffenden Paare fühlen, darstellen. Warum unterstellen Sie den Ärzten also unlautere Absichten? Jeder Wissenschaftler führt im Zusammenhang mit seinen Entdeckungen auch aus, welchen Nutzen diese bringen.
- Auf Seite 441 schreiben Sie „Fruchtbarkeit gilt … als Effekt persönlicher Einsatzbereitschaft und Wahl.“ Wo denn? Sie unterstellen damit allen ungewollt Kinderlosen, die sich um ein Kind bemühen, sie würden damit nur ihre persönliche Einsatzbereitschaft beweisen wollen.
- Warum weisen Sie darauf hin, dass die Biologin „auffällige grüne Wimperntusche“ hat? Weil das so schön künstlich ist und zu einer Frau passen muss, deren Erwerbstätigkeit die Unterstützung einer gern „künstlich“ genannte Befruchtung ist?
- Die von Ihnen auf Seite 10 geschilderte Terminplanung eines Kinderwunschpaares kann im Ausnahmefall so gewesen sein, stellt aber nicht die typische Situation dar. Welches Kinderwunschpaar, das tausende von Euros in eine assistierte Befruchtung steckt, plant denn zu einem kritischen Zeitpunkt eine Reise? Ihre Darstellung klingt so als würden die Paare sich zwar behandeln lassen, aber selbst nicht viel zum Erfolg beitragen. Das Gegenteil ist doch der Fall.
- Sie thematisieren das steigende Alter der Patientinnen, nicht aber die Gründe dafür. So unkommentiert klingt das immer so als würde das steigende Alter nur einfach daran liegen, dass die Paare immer länger ihre Freiheit ohne Kinder nutzen wollten. Das abstrahiert davon, dass der steigende Karrieredruck etwas damit zu tun hat und auch die hohe finanzielle Belastung. Viele Paare müssen erst einmal sparen, bis sie das Geld dafür zusammen haben.
- „Die Schreckensvisionen Huxleys … spielen keine Rolle mehr.“ (S. 441) – Sie haben doch zuvor den Einfluss der Literatur, auch des Werkes von Huxley, auf unsere Meinungsbildung dargelegt. Warum also jetzt: „spielen keine Rolle mehr“?


An einigen Stellen sind Ihre Darstellungen ungenau. Die fehlende Information kann zu falschen Schlussfolgerungen führen. So zum Beispiel in diesen Fällen:

- „Unfruchtbare Väter zeugen dank ICSI unfruchtbare Söhne“ (Seite 415 und so ähnlich noch mal - auf Seite 438) – das ist eine sehr pauschale Aussage, die in vielen Fällen nicht zutrifft. Nur dann, wenn die Unfruchtbarkeit genetisch bedingt ist, kann – muss aber nicht - die genetische Veranlagung vererbt werden, aber doch nicht bei einem Verschluss der Samenleiter.

- Diese Aussage auf Seite 21 sagt eigentlich gar nichts aus: „Jahr für Jahr kommen Tausende Kinder zur Welt, die bis zu 5 Elternteile haben.“ Die Aussage ist sogar falsch, denn es sind nicht tausende, sondern Millionen. Denn zwei Elternteile fallen ja auch unter „bis zu 5“. – Wer sowas liest, denkt gleich, Jahr für Jahr kommen Tausende Kinder zur Welt, die 5 Elternteile haben. Das „bis zu“ überliest man schnell. – Auch so kann ein falsches Bild aufgebaut werden.
- „Die Erfolgsquote, das Eintreten einer Befruchtung nach 16 bis 20 Stunden, liegt bei IVF demnach auch nur bei 50 Prozent, im Unterschied zu den etwa 80 Prozent bei“ ICSI. – Der Leser denkt hier vielleicht, nur in der Hälfte aller Fälle von IVF würde überhaupt mindestens eine Eizelle befruchtet werden. Das führt häufig zu der Schlussfolgerung, das Verfahren wäre nicht effektiv genug. Auch ist die Eizelle nach 20 Stunden noch nicht vollständig befruchtet, wie man es annehmen kann, wenn man die Aussage oben liest. Und der Begriff „Erfolgsquote“ bezieht sich gewöhnlich nicht darauf, wie häufig aus einer Eizelle ein PN-Stadium wird. Er wird im Allgemeinen als Schwangerschaftsrate pro Transfer definiert, manchmal auch als Geburtenrate pro Transfer. Wer Zahlen in Bezug auf Befruchtung und Erfolgsrate nennt, sollte immer auf eine sehr präzise Formulierung achten. – Davon abgesehen ist die IVF gar nicht so viel weniger erfolgreich als die ICSI. Wenn man z.B. mal in das aktuelle D.I.R. (2012) schaut, dann sind die Unterschiede der Erfolge wohl nicht einmal signifikant. Mittels IVF wurden in 93,3% aller Zyklen Eizellen befruchtet (nicht 50%), mittels ICSI gelang dies in 95,37% aller Zyklen (nicht in 80%). Wie viele Eizellen jeweils befruchtet wurden, ist für den Gesamterfolg wenig erheblich, wenn man sich die weiteren Ergebnisse anschaut. Das Entscheidungskriterium, ob IVF oder ICSI gewählt wird, hängt von der Indikation ab, aber auch davon, was der Arzt empfiehlt. Meine persönliche Ansicht ist, dass viel zu häufig die ICSI gewählt wird. In vielen Fällen ist die Indikation nicht zwingend für die ICSI. Trotzdem wird die ICSI als erfolgsversprechender angepriesen. Der Arzt verdient auch besser dabei. …
- Den „Single mothers by choice“ unterstellen Sie, ihnen würde es nur um glamouröse Gameten für ihre Kinder gehen. Das ist sehr wenig differenziert. Zu uns ins Forum kommen häufiger Frauen im Alter von Ende 30. Noch keine von diesen Frauen hat danach gefragt, wo sie denn Gameten von einem Star oder erfolgreichen Manager her bekommen kann. Den Frauen bei uns im Wunschkinderforum geht es nur immer darum, wie sie denn überhaupt noch die Kurve bekommen können, um ein Kind austragen und groß ziehen zu dürfen. Die Biografie dieser Frauen sieht so aus, dass sie leider immer noch nicht den passenden Partner gefunden haben und ihre biologische Uhr jetzt ganz laut ticken hören. Das Kind, das dann vielleicht kommt, wird gern so genommen, wie es ist. Es ist unfair, die Frauen so dastehen zu lassen als hätten sie alle eine Psychose, wären gefühlskalt und nur auf ein Abbild ihres Lieblingsstars aus.


Eine Reihe von unglücklichen Darstellungen habe ich gefunden, die ich gern etwas ausführlicher kommentieren möchte.

- Sie schreiben über Keimzellen des Menschen als „Dinge“, die man kaufen und verkaufen kann. Die „Schwelle zwischen Dingen und Menschen“, „Materialität der Gameten“, „Lebendigkeit der Wesen“ - „Dinglichkeit“ und „Menschlichkeit“ – das klingt hammerhart. Wer Menschen als Dinge begreift, kann ja selbst kaum noch als menschlich bezeichnet werden. Wer verdinglicht denn Ihrer Meinung nach die Zellen? Der Reproduktionsmediziner? Die Wunscheltern? – Ich meine, so kann man das nicht schreiben. Wenn die Beteiligten das immer im Bewusstsein haben, dass es um potentielle Menschen geht, wenn da Verantwortungsbewusstsein für den (vielleicht) zukünftigen Menschen ist, wenn man verantwortungsbewusst handelt, dann kann man doch nicht von „Dinglichkeit der Zellen“ sprechen. Wer käme auf die Idee, von der Dinglichkeit von Keimzellen zu sprechen, wenn z.B. junge Menschen rauchen und damit ihre Keimzellen schädigen? Aus einigen dieser geschädigten Keimzellen werden vielleicht wirklich ihre zukünftigen Kinder, die dann mit einer durch das Rauchen verursachten Krankheit auf die Welt kommen. In diesen Fällen wird tatsächlich ein zukünftiger Mensch geschädigt.
- „Das Virtuelle der Prozedur“ – „Banalität“ (bezogen auf die ICSI) – hätten Sie das auch im Zusammenhang mit einem Ultraschall geschrieben? Oder wenn Laborantinnen Blut auf HIV untersuchen? – Der daran anschließende Vergleich mit „Drohnen“ und „gegenwärtigen Kriegen“ ist wirklich unangemessen. Nur, weil wir heute Vieles am Bildschirm tun können? Auch Herz-Operationen erfolgen mittels Bildschirmkontrolle. Würden Sie eine Herz-OP mit einem Krieg vergleichen?
- In dem Zusammenhang schreiben Sie auch über Eugenik, „Rassenhygiene“ und das „Ausmerzen von Neugeborenen“, projektieren dann den Begriff „Ausmerzen“ auf die PID. – Das ist ein „Argument“, das mir schon häufiger begegnet ist und das ich keineswegs nachvollziehen kann. Denn eine PID geschieht doch immer nur aufgrund des Willens der zukünftigen Eltern, niemals aufgrund eines Dritten. Und wir gehen als Gesellschaft so, wie die gesetzlichen Rahmenbedingungen für die PID nun endlich geschaffen wurden, doch verantwortungsbewusst mit der PID um. Sie schreiben ja auch (fast) richtig „des künftigen Menschen“. Der Embryo im Wenigzellstadium ist nicht vergleichbar mit einem Menschen, der Gefühle hat. Es ist noch nicht mal sicher, ob er überhaupt zu einem Menschen werden würde. Wenn derselbe Embryo, der nach einer PID nicht mehr zum Transfer kommt, einer Mutter transferiert werden würde, deren Immunabwehrsystem eine Einnistung verhindert, dann ist das doch auch kein „Ausmerzen“. Hätten Sie auch geschrieben: Paare mit Erbkrankheiten merzen immer häufiger mittels PID ihre künftigen Kinder aus?
- Auf Seite 116 schreiben Sie im Zusammenhang mit der Spenderauswahl: „Angst, dass … mit Hilfe seines Spermas ein krankes, unattraktives oder einfach nur mittelmäßiges Kind entstehen könnte“ und sprechen darauf eugenische Menschenzüchtungs-Konzepte an. Später sprechen Sie sogar von einer „Selbsteugenisierung“. Für mich war das spannend – und auch erschreckend - zu lesen, dass es tatsächlich Bestrebungen in Amerika gab und gibt, im Zusammenhang mit der Spenderauswahl eugenische Konzepte zu verfolgen. Von daher danke ich Ihnen, dass Sie das thematisiert haben. Für mich stellt die Frage, wo die betreffenden Menschen bleiben, die ja nur auf die verfügbaren Angebote der bestehenden Samenbanken zurückgreifen können, wenn sie sich nicht auf privatem Weg einen Spender suchen wollen oder können. Hatten Sie denn bei Ihren Studien den Eindruck, das Angebot der Samenbanken würde der Nachfrage entsprechen? Ich glaube hier eher an ein Diktat der Samenbanken, bei dem die Autonomie der Empfänger auf der Strecke bleibt. Denn der natürlich vorhandene Kinderwunsch, den uns auch die Evolution mitgegeben hat, ist nicht darauf ausgerichtet, unbedingt ein Kind eines Künstlers oder eines Erfolgssportlers auszutragen. Er ist darauf ausgerichtet, überhaupt ein Kind austragen, lieben und aufziehen zu wollen. Meine langjährige Erfahrung aus dem Kinderwunschforum bestätigt das. Die Paare suchen nach Spendern, die ihnen selbst ähnlich sind. Da die betreffenden Paare jedoch aus allen Bevölkerungsschichten kommen, ganz verschiedene Hobbys und Berufe haben, verschiedene Körpererscheinungen, Hautfarben, Augen- und Haarfarben haben, verschiedene Temperamente, sind Spender in dieser ganzen Bandbreite gefragt und nicht nur die bestimmten Typen, die die Spender und Spenderinnen aus den amerikanischen Katalogen verkörpern. Sollten die Ansprüche vieler amerikanischer Nutzer von Samenbanken anders gelagert sein als bei uns und dort tatsächlich eine „Selbsteugenisierung“ stattfinden, die Paare suchen also lieber einen großen schlanken Künstler anstatt eines kleinen dicken Handwerkers, der der soziale Vater des Kindes werden will, dann brauchen diese Paare eventuell ein gesamtgesellschaftliches Umdenken, sowie eine psychologische Unterstützung, um zu sich selbst zurück zu finden. Denn solche Begehrlichkeiten können ja nur durch das Umfeld geprägt sein. In Deutschland nehme ich diese Begehrlichkeiten nicht wahr.
- Dieser Satz ist interessant: “Wo Kinder in Gläsern und unabhängig vom Liebesakt gezeugt werden, so Huxleys Grundannahme, kann sich keine freie, auf Selbstbestimmung gründende Gesellschaft entwickeln.“ – Sie schreiben dazu, Huxley und seine Gefährten lagen falsch. Wenn man aber genauer hinsieht, trifft dieser Satz doch auf die IVF / ICSI nicht zu. Denn diese Kinder werden doch mit sehr viel Liebe gezeugt. Bei den allermeisten Paaren ist der Wunsch nach einem Kind im Verlauf ihrer Liebesbeziehung entstanden. Und selbst allein stehende Frauen spüren die Liebe zu ihrem zukünftigen Kind bereits lange vor der Zeugung in sich. Gerade aus dieser Liebe erwächst auch bei ihnen der Kinderwunsch und der Entschluss, tätig zu werden. Im Fall einer Fortpflanzungsbehinderung ist dieser aus Liebe entsprungene Kinderwunsch die Voraussetzung, die notwendig ist, bevor ein Embryo überhaupt in einem Glas gezeugt wird. Vielleicht ging es Huxley mehr um die dahinter stehende Liebe als um den „Akt“, der durchaus auch ohne Liebe vollzogen werden kann. – Es ist also die von innen kommende Liebe Voraussetzung für das Kind. Und in einer auf Selbstbestimmung gründenden Gesellschaft ist es auch möglich, mittels IVF oder ICSI ein Kind auszutragen. Wenn jedoch Kinder ohne Liebe in die Welt gesetzt werden, dann steht dahinter keine Selbstbestimmung. Weil solche Eltern wollten keine Kinder.

In Bezug auf einige Sachverhalte ist es tatsächlich nötig, auch die Ärzte zu kritisieren. DI Netz e.V. hat zum Beispiel einen „Brief an die Reproduktionsmediziner“ geschrieben, in dem wir ihnen mitteilen, was sie noch besser machen können: http://www.di-netz.de/wp-content/uploads/2013/11/SindSieArzt.pdf . Auch gibt es eine Samenbankumfrage: http://www.di-netz.de/wp-content/uploads/2014/03/Samenbank-Umfrage-Webseite.pdf . - Ihre Beschreibungen von Ärzten treffen jedoch nicht immer den Kern:

- Warum ist das Treffen mit einem Samenspender der Berliner Samenbank „von langer Hand vorbereitet“? Das klingt so als hätte man dort unter 100 Spendern, die was Schlechtes über die Samenbank aussagen würden, mittels kompliziertem Verfahren den einzigen ausgewählt, der Aussagen treffen wird, mit denen die Samenbank einverstanden ist. Zwar kommt das später nicht mehr so rüber, aber „von langer Hand vorbereitet“ – das klingt fast kriminell.
- Warum schreiben Sie, der Spender darf keinen Namen und kein Gesicht haben? Es gab auch schon Spender der Berliner Samenbank mit Namen und Gesicht. Zum Beispiel 2009 bei der ZDF Sendung 37 Grad.
- In der Praxis von Dr. Peet wird Ihrer Meinung nach wirklich der Vorsatz der Eltern, das Kind einmal über seine Entstehungsweise aufzuklären, als Störung wahrgenommen? (S.95) – Ich war ja selbst Patientin von Dr. Peet. Auch in den Jahren nach meiner Behandlung dort habe ich ihn einige Male erlebt. Zum Beispiel habe ich an einigen Medieninterviews zusammen mit ihm teilgenommen. Wir haben vor 3 Jahren die notarielle Hinterlegung unserer Spenderdaten veranlasst, der er sofort – und nicht nur bei uns - zugestimmt hat. Gerade erst 2013 habe ich Dr. Peet auf dem Erlanger Symposium Samenspende getroffen und ihn dort ganz freundschaftlich mit Dr. Hammel, dem Betreiber der Erlanger Samenbank, bei deren Aufbau er selbst beratend tätig war, kommunizieren gesehen. Die Erlanger Samenbank ist Vorbild-Samenbank für Deutschland, da dort alle Spenderdaten für das Kind notariell hinterlegt werden. Ich hatte auch aktuell eine Kommunikation mit seiner Biologin, die an einem „Good Will – Letter“ des Spenders an das Kind arbeitet. – Wenn ihre Aussage auf Seite 95 auch vielleicht nicht direkt an Dr. Peet und seine Samenbank gerichtet war, so klingt das so für den Leser, da ja zuvor ausführlich über seine Samenbank geschrieben wurde. Das jedoch ist nicht fair. – Bezogen auf alle Samenbanken ergibt sich ein gemischtes Bild. Nach dem Urteil von Hamm 2013 habe ich jedoch den Eindruck, dass die Samenbanken auch in Bezug auf die Aufklärung insgesamt offener werden. Das kann man ruhig dazu schreiben.


Nun zu dem, was Sie zu www.wunschkinder.net schreiben, dem Forum, in dem ich seit über 12 Jahren fast täglich lese und schreibe.

- „Unfreiheit und Zwang als Folgen jenes selbstgewählten Diktats, dass Fruchtbarkeit willkürlich herstellbar sei.“ – In Ihren Radiointerviews sprachen Sie auch von dem Druck, der auf ungewollt Kinderlose ausgeübt werden würde, so dass sie sich dann gezwungen sehen würden, mittels Reproduktionsmedizin eine Familie zu gründen, um den Erwartungen des persönlichen Umfeldes Genüge zu tun. Weil das so nicht meinen Erfahrungen aus dem Wunschkinderforum entspricht, habe ich dies zum Anlass genommen, dort einmal zu fragen: „Habt ihr euch aus wirklich freien Stücken - ohne Druck von außen - für Familiengründung mittels Reproduktionsmedizin entschieden?“ Von 145 Betroffenen, die mir geantwortet haben, antworteten 137 (=94%) mit „Ja, wirklich frei.“ und 4 (=3%) mit „Wir haben uns deutlich unter Druck gesetzt gefühlt.“ – Hier ein paar Highlights aus der daran anschließenden aufschlussreichen Diskussion:

• „habe ich eher die Erfahrung gemacht, dass ein Gruppenzwang g e g e n die Reproduktionsmedizin gewirkt hat.“

• „Ich sehe auch eine Menge Druck der Gesellschaft, k e i n e Kinder oder eine ganz begrenzte Zahl von Kindern zu bekommen.“

• „Auch zur Schaffung der Rahmenbedingungen, unter denen Kinder zur Welt kommen sollen, steht man unter einem gewissen Druck.“ (zuerst die Ausbildung; der „richtige“ Mann muss kennen gelernt werden; Haus bauen) – Und wenn das alles erreicht ist, ist es oft zu spät für das Kind.

• Der Druck durch das Alter wurde genannt. Denn den Frauen war immer klar, dass sie irgendwann Mutter sein wollten. Da wir wissen, dass zunehmendes Alter für eine Familiengründung hinderlich sein kann, kommt der Druck dann ganz von allein.

• Eine Frau nannte den Druck durch ihre Mutter, die es mit ihr gut meinte und wohl auch gern ein Enkelkind hätte. Dazu kamen gut gemeinte Tipps von nahen Angehörigen. – Hier also schon ein gewisser Druck von außen. Aber nur gut gemeint. Vielleicht sollten wir alle mehr Empathie lernen, damit dann unser gesellschaftliches Umfeld – generell - mehr das Gefühl dafür bekommt, nicht so sehr mit Ratschlägen zu kommen, sondern Menschen in schwierigen Situationen mehr in ihrem eigenen Weg zu bestärken?


• „Das Jugendamt aber legte uns nahe, doch zunächst alle medizinischen Möglichkeiten auszuschöpfen.“ (Hier also ein Druck aufgrund der heute so wirksamen Möglichkeiten der Schwangerschaftsverhütung und der geringen Zahl der zur Adoption stehenden Kinder.)

• Eine Teilnehmerin schreibt: „Ich denke, zu jeder Zeit ist/war der Druck vorhanden, nur in anderer Form. Früher kam man in Verdacht von Hexenkunst-Schwangerschaftsverhütung oder Träger einer schrecklichen Erbkrankheit zu sein.“


- Sie schreiben über „Patientinnen, die sich zum 15. oder 25. Mal einer Eizellpunktion unterziehen, längst unter schmerzhaftem Verzicht auf Anästhesie.“ In Ihrem Radiointerview sagten Sie dazu, diese Frauen wären mit der Zeit abgestumpft und bräuchten deshalb keine Narkose mehr. – Das ist missverständlich ausgedrückt. Die Punktion wird häufiger auch schon bei viel früheren Versuchen ohne Anästhesie durchgeführt. Und das nicht deshalb, weil die Frau ja schon abgestumpft ist, sondern meist, um die hohen Kosten, die eh schon das Budget überschreiten, in Grenzen zu halten. Da verzichtet frau gern auf alles Unnötige. Ich hatte auf eigenen Wunsch aus Kostengründen bei meiner 3. IVF eine Punktion ohne Narkose. Nur ein leichtes Schmerzmittel bekam ich verabreicht. Ich wartete also auf die Höllenqualen, die mir, die man mich dazu zwang, auf die Narkose zu verzichten (da ich ja wegen der Befruchtung mit Spendersamen Selbstzahler sein musste), zumutete. Und ich war erstaunt, dass die Qualen ausblieben. Im Vergleich zu meinen beiden IVF Behandlungen mit Narkose war dieser Versuch wegen der ausbleibenden Narkosenebenwirkungen und weil ich mitbekommen habe, was mit mir gemacht wurde, entspannter. Ich hätte auch ohne den Kostendruck eine 4. IVF wieder ohne Narkose durchführen lassen. Die Punktion ist nicht so schmerzhaft wie oft vermutet wird. Es wird dabei nicht am Körper herum geschnitten. Eventuell hat sie sich deshalb etabliert, weil die Ärzte so ruhiger arbeiten können. – Davon abgesehen gibt es aber auch generell Menschen mit mehr und Menschen mit weniger Schmerzempfinden.

- Am Meisten ärgert und – ja - verletzt mich Ihre Äußerung: „herrscht auf Seiten wie www.wunschkinder.net eine unerbittliche Atmosphäre der Konkurrenz und des Wettbewerbs.“ – Weil, diese Äußerung ist genau das Gegenteil von dem, was ich dort seit 12 Jahren miterlebe. Und sie suggeriert dem Leser, Menschen, die sich mittels Reproduktionsmedizin ihren Kinderwunsch erfüllen, sind nicht nur Egoisten, weil sie es sich anmaßen „Gott“ spielen zu wollen und damit ein bemitleidenswertes Kind in die Welt setzen (das sie – im Gegensatz zu allen anderen Eltern - nicht um seinetwegen, sondern nur um ihretwegen lieben), sondern ihre Gefühlskälte geht sogar so weit, dass sie nicht einmal untereinander Mitgefühl empfinden. – So die Innenperspektive: Die Kommunikation im Internetforum bietet den betroffenen Menschen, insbesondere natürlich den Frauen, eine außerordentlich sinnvolle Möglichkeit, mit ihren Ängsten und Sorgen, sowie mit den vielen Fragen, die sich ihnen auftun und auf die sie anderswo keine Antwort finden, fertig zu werden. Es gibt fast immer andere Frauen, die einen dort dargelegten Kummer teilen und die Betreffende (virtuell) in den Arm nehmen, sowie meist ganz konstruktive Vorschläge vorlegen, wie es für sie weiter gehen kann. Ich selbst habe in der Zeit nach der Entdeckung unserer Unfruchtbarkeit, der Findung eines für uns gangbaren Weges und der reproduktionsmedizinischen Behandlungen für unser erstes Kind eine Zeit der Isolation erlebt, da ich mich nicht getraut habe, mit jemandem außer meinem Mann über das, was mich doch so belastete, zu reden. Als es 2001 die Internetforen gab, war ich plötzlich nicht mehr allein. Was das bedeutet, können Sie vielleicht als Journalist, der mal ein wenig im Forum geblättert hat, nicht nachempfinden. Gerade dafür hätte es jedoch einer Kommunikation mit den Betroffenen bedurft.


Sehr geehrter Herr Bernard, ich freue mich, wenn ich Ihnen mit meinen Zeilen viele Gedankenanregungen für weitere Publikationen zum Thema der assistierten Befruchtung geben konnte.

Mit freundlichen Grüßen
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Liebe Grüße, Rebella
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AngelikaD73
Rang0



Anmeldungsdatum: 05.01.2012
Beiträge: 13
Wohnort: Bremen

BeitragVerfasst am: 03 Jun 2014 11:22 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe mich in letzter Zeit auch mit dem Thema beschäftigt und bin über Genetisierung der Zeugung (Dieses hier) gestoßen. Finde beleuchtet das Thema ganz gut und ist auch noch sehr aktuell. Wer sich ernsthaft mit dem Thema auseinander setzen will, ist das hier genau richtig. Nicht nur für Interessierte, sondern auch für 'Fortgeschrittene'.
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Schogette
Rang1



Anmeldungsdatum: 27.11.2013
Beiträge: 835
Wohnort: Bremen

BeitragVerfasst am: 03 Jun 2014 13:50 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Rebella, sehr schön geschrieben.

Hältst du uns auf dem Laufenden, sofern du eine Rückäußerung von Herrn Bernard bekommst?
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rebella67
Rang5



Anmeldungsdatum: 10.01.2002
Beiträge: 13554

BeitragVerfasst am: 06 Jun 2014 20:26 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Danke für den Literaturhinweis, Angelika.

Liebe Schogette, ich habe Andreas Bernard 2 Tage nach dem Abschicken dieser Mail auf der Jahrestagung des Ethikrates gesehen und kurz gesprochen. Er hat mir gesagt, er hätte noch nicht alles gelesen, wolle das aber noch tun. Insgesamt war er aufgeschlossen für solche Hinweise und will sie auch prüfen, ob er das eine oder andere in einer Neuauflage berücksichtigen möchte. Er hat zumindest eingesehen, dass die ungewollt Kinderlosen selbst zu wenig zu Wort kommen.

Ich weiß nicht, ob er mir nun noch antworten wird, da wir ja gesprochen hatten. In seinem Vortrag hat er leider einiges, was ich kritisiert hatte, wieder genauso gesagt. Seinen Vortrag kann man übrigens im Netz anhören: http://www.ethikrat.org/veranstaltungen/jahrestagungen/fortpflanzungsmedizin-in-deutschland Er ist in der Audiodatei zu Forum C drin.
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Liebe Grüße, Rebella
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oncia
Rang0



Anmeldungsdatum: 27.06.2012
Beiträge: 94

BeitragVerfasst am: 12 Jun 2014 22:00 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Wollte mir dieses Buch eigentlich kaufen, jetzt nehme ich aber Abstand hiervon...

Ich kann es einfach nicht mehr hören das Geschwafel von irgendwelchen alten Männern, die meinen sie hätten die Weisheit mit Löffel gefressen.

Denen selbstbestimmte alleinstehende Frauen suspekt sind und sie diese deswegen als karrieregeile, gefühlskalte Weiber darstellen, die sich a la Frankenstein das perfekte Bilderbuchkind herstellen lassen
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rebella67
Rang5



Anmeldungsdatum: 10.01.2002
Beiträge: 13554

BeitragVerfasst am: 13 Jun 2014 23:07 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Naja, oncia, auch er muss noch lernen. Er scheint jedoch evt. lernfähig zu sein.

Und alt - es kommt wohl auf die Perspektive an. Aus meiner Perspektive ist er eher jung. 35 - 40 vielleicht? Er sagte, er wolle noch seinen Sohn vom Kindergarten abholen. Vater eines kleineren Kindes ist er also auch.

Bezüglich allein stehender Frauen hat er vermutlich nicht die richtigen kennen gelernt. Und er war zu lange in Amerika. - Davon abgesehen hat er ja auch keine ungewollt Kinderlosen interviewt, sondern nur aus 2. Hand über sie geschrieben. Er gab zu, dass das ein Fehler war.
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Liebe Grüße, Rebella
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oncia
Rang0



Anmeldungsdatum: 27.06.2012
Beiträge: 94

BeitragVerfasst am: 14 Jun 2014 06:35 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Gut meine Antwort war jetzt auch nicht überlegt und aus dem Bauch heraus.

Trotzdem werde ich mir dieses Buch nicht antun. Und mit alt meinte ich nicht den Körper, sondern den Geist...
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