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Macchiata
Rang5



Anmeldungsdatum: 03.12.2005
Beiträge: 10906

BeitragVerfasst am: 01 Aug 2015 19:38 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Mondschaf, ich persönlich finde die Frage, warum man adoptiert hat, ziemlich indiskret, wenn es sich dabei um Menschen handelt, die ich nicht gut kenne.

Wenn sich das Thema ergibt, ist ein Austausch ok. Aber meist habe ich mit Fremden nicht das Bedürfnis, darüber zu reden.

Dafür ist mir das Thema irgendwie zu intim und zu wertvoll. Und dafür gibt's ja auch Freunde
_________________
Viele liebe Grüsse von Macc!!!


.....und der Kaffeefamilie:

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Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas Schönes bauen.
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Mondschaf
Rang4



Anmeldungsdatum: 08.12.2002
Beiträge: 8281
Wohnort: Brandenburg (Berliner Umland)

BeitragVerfasst am: 01 Aug 2015 19:43 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

hi macc,

da sind die menschen halt verschieden.
jeder so wie er will
ich persönlich finde die frage nicht so schlimm. hängt aber sicher auch ab, wie sie gestellt wird und ganz fremde fragen mich ja sowas auch nicht.
ich bin selbst auch ein eher direkter mensch, der fragt, was ihm in den sinn kommt, vielleicht komme ich deshalb besser klar mit sowas.

liebe grüße

mondschaf
_________________
Mit zwei Jungs geboren 2004 und 2007

„Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel.“ – J. W. von Goethe

„Was du liebst, lass frei. Kommt es zurück, gehört es (zu) dir - für immer.“ - Konfuzius

*** Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht. ***
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Dik1
Rang0



Anmeldungsdatum: 22.10.2014
Beiträge: 201

BeitragVerfasst am: 04 Aug 2015 10:43 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo ihr Lieben!
Tja, nachdem ich auch auf einer Adoptionwarteliste in meiner Stadt stehe und nun aber doch schwanger bin, habe ich mich auch sehr mit dem Umgang mit meinem möglichen Kind aus Adoption auseinander gesetzt. Für mich war die Frage warum ich adoptiert habe bisher nicht schlimm denn die Antwort darauf ist leichter als nun warum ich ein Kind aus EMS habe. Viele sehen in der Möglichkeit ein Kind durch Spenden zu bekommen, das Bild von Franckenstein (natürlich überzeichnet) vor sich. Oder aber auch die fragliche Praxis vieler Länder in denen die pronatale Diagnostik doch auch missbraucht wird (Auswahl Geschlecht etc.) Nun lebe ich Gottseidank in einer großen Stadt und hoffe auf etwas mehr Offenheit denn verheimlichen möchte ich es meinem Kind trotzdem nicht. So hoffe ich, dass es einmal weiß wen es alles erzählen kann und wen nur mit Vorsicht und nicht alle Details. Aber aus meinen vielen Internet Recherchen haben Kinder da anscheinen ein sehr gutes Gefühl dafür. Viele erzählen wirklich nur den besten Freunden alles...
Ich habe eigentlich vor, um mir selbst die Scheu zu nehmen, so früh alles möglich (Wickeltischaufklärung) meinem Kind seine Entstehung zu erklären. Nicht, dass mich dann einmal die Frage durcheinander bringt und ich sogar rot werde wenn mein Kind mich fragt. Das soll eine recht anerkannte Methode sein. Das frühe Auseinandersetzen mit Tatsachen auch für die Eltern, damit es einfach selbstverständlich ist.

Ich habe für mich ja jetzt schon das "stolze" Gefühl durch unser Glück mit unserem gespendeten Baby was "ganz Besonderes" "Tolles" und irgendwie auch "Cooles" zu sein. Eine Patchworkfamilie einmal anders. Kennt das Gefühl irgendwer?
LG Dik
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rebella67
Rang5



Anmeldungsdatum: 10.01.2002
Beiträge: 13554

BeitragVerfasst am: 04 Aug 2015 16:09 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, dieses Gefühl kenne ich. Ich habe es meinem Sohn direkt nach der Geburt gesagt. Du bist etwS ganz Besonderes. Und wir haben mit dir ein ganz besonderes Glück.

Allerdings beobachte ich heute bei meinem Sohn, dass er nicht was Besonderes sein will, sondern einfach nureiner von Vielesn. Jetzt nicht unbedingt im Hinblick auf die Spende, aber z. B. bei der Kleidung. Und er mag auch nicht gern Extra Würste. Jedenfalls dann nicht, wenn andere es mitbekommen könnten. ...
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Liebe Grüße, Rebella
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kiwuline
Rang1



Anmeldungsdatum: 29.07.2013
Beiträge: 413

BeitragVerfasst am: 04 Aug 2015 20:25 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Wickeltischaufklärung.... Ein tolles Wort!!!

Nur wie realisiert man das langfristig? Meinen Kleinen habe ich auch schon das eine oder andere Mal gesagt, wie besonders sie sind, wie willkommen und natürlich wie lieb ich sie habe. Aber wie geht's weiter.... Was sage ich mit zunehmendem Alter ohne sie auf einen Sockel zu stellen oder Gefahr zu laufen, daß sie alle Welt damit beglücken und da vielleicht dann auch zuviel Information an falsche Leute geht?

Hmmmmm



Kiwuline
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Macchiata
Rang5



Anmeldungsdatum: 03.12.2005
Beiträge: 10906

BeitragVerfasst am: 04 Aug 2015 21:42 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Naja, ich glaube, Normalität ist wichtig. Besonders ist jedes Kind, auch wenn es "ganz normal" entstanden ist.

Wenn meine Tochter und ich darüber quatschen, dass sie vllt später auch mal Mama wird, dann frage ich sie, in welchem Bauch das Baby wachsen soll, in ihrem o.einem anderen.

Die Antworten sind tatsächlich unterschiedlich .
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Macchiata
Rang5



Anmeldungsdatum: 03.12.2005
Beiträge: 10906

BeitragVerfasst am: 04 Aug 2015 21:47 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Kiwuline, ich denke, da muss jedes Kind seinen eigenen Weg finden. Aufklärung u Ehrlichkeit - ja, aber auch Wahrung der Persönlichkeit u.Intimsphäre.

Wahrscheinlich werden sie trotz guter Vorbereitung auf Menschen stoßen, von denen sie enttäuscht werden. Dann werden wir sie auffangen u.neu stärken. Aber mit welchem Ausmaß sie mit ihrer Geschichte umgehen, entscheiden nicht wir.
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Dik1
Rang0



Anmeldungsdatum: 22.10.2014
Beiträge: 201

BeitragVerfasst am: 05 Aug 2015 07:58 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo ihr!
Ich habe auch das Gefühl, dass ich nicht in der Hand habe wie und wem es alles erzählen wird. Einzig den Umgang zuhause kann ich beeinflussen.
Besonders ist ja jedes Wunschkind. Ich war auch ein absolutes Wunschkind und bekam das auch immer zu hören. Es hat aus mir sicherlich eine selbstbewusste Frau gemacht. Ich bin kein Modell aber ich würd nix an mir ändern. Mir wurde materiell nicht viel geschenkt, da meine Eltern nicht viel besaßen aber auch das machte mich zu dem heutigen Menschen. Eben auch besonders, nämlich zielstrebig, selbstbewusst, selbstständig....

So hoffe ich, dass auch aus meinem Kind eine gestärkte Persönlichkeit wird. Ich glaube dazu muss man als Eltern sie auch immer wieder auf einen Sockel heben.

LG Dik
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rebella67
Rang5



Anmeldungsdatum: 10.01.2002
Beiträge: 13554

BeitragVerfasst am: 05 Aug 2015 10:03 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Das hast du wunderschön gesagt, liebe Dik.
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Mondschaf
Rang4



Anmeldungsdatum: 08.12.2002
Beiträge: 8281
Wohnort: Brandenburg (Berliner Umland)

BeitragVerfasst am: 21 Dez 2017 22:00 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

hallo zusammen,

nun krame ich mal diesen alten ordner hervor, weil mein bericht hier wohl am besten passt.
mein sohn (erst pflege, dann adoptiert) ist aufgeklärt, seit er bei uns ist, da er da schon über 3 jahre alt war und das natürlich alles sehr bewusst für ihn war.

die ado und die LM interessiert ihn mal mehr, mal weniger. derzeit eigentlich eher weniger, da er andere für ihn aufregendere themen hat. aber präsent ist es ihm offensichtlich.

neulich hatten wir mal eine diskussion, wo es um ausländerfeindlichkeit ging und dass z.b. dunkelhäutige menschen von anderen manchmal schlecht behandelt und geärgert würden.

da meinte unser kluges kind: "warum denn so was? das wäre ja, wie wenn ich geärgert werde, weil ich adoptiert bin. dabei bin ich doch schon so lange bei euch und ihr habt mich so verwöhnt, dass das gar keinen unterschied für mich macht."

ich finde es interessant, wie er auf diesen vergleich gekommen ist. in der familie haben wir diese themen nie zusammengebracht.
abgesehen davon ging mir das mit dem verwöhnen natürlich runter wie butter.

liebe grüße

mondschaf
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