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klein-putz Foren-Übersicht -> Theorie -> Schilddrüse -> Dosiserhöhung Thybon und LT
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Else13
Rang2



Anmeldungsdatum: 25.01.2013
Beiträge: 1387
Wohnort: Süddeutschland

BeitragVerfasst am: 03 Nov 2017 16:34 Beitrag speichern    Titel: Dosiserhöhung Thybon und LT Antworten mit Zitat

Hallo Zusammen,

kann mir jemand eine Empfehlung geben, wie ich Thybon und L-Thyroxin erhöhen soll? Katharinchen vielleicht?
Bin gerade im künstlichen Zyklus für Kryotransfer mit Estradiol- Einnahme. Dass dadurch TBG steigt und damit der Bedarf, damit hatte ich gerechnet....aber dass die Werte gleich so krass abrutschen, v.a. fT3 ist sogar aus dem Ref-Bereich gerutscht
Mit Einnahme von 15 mcg Thybon und 125 mcg L-Thyroxin kamen folgende Werte heraus (vorher war alles super mit gutem Puffer eingestellt, Estradiol hat alles verhagelt):

TSH: 0,0042
fT3: 1,6 (Ref: 2,2 - 4,4)
fT4: 1,0 (0,8 - 1,6)


Ich tendiere dazu, L-Tyroxin um 12,5 mcg zu erhöhen und Thybon von 15 auf 20 mcg (morgens ne halbe und nachmittags statt einer viertel ne halbe). Wäre das ok?


Danke und liebe Grüße!

Else
_________________
- Diagnose obstruktive Azoospermie im März 2013 (CBAVD mit zwei Mutationen auf dem CFTR- Gen)
- MESA und TESE- OP bei Prof. Schwarzer in München: 12x MESA, 12x TESE- Proben
- 1. ICSI im April 2013: negativ, dann Diagnose Hashimoto
- Insgesamt 11 gute Embryonen (Versuche 1-6) haben sich alle nicht eingenistet
Dann im Dez. 2014: NK-Zellaktivität, TH1/TH2-Ratio und NK-Anteil im Endometrium deutlich erhöht. Behandlung in der 7. ICSI mit Intralipid, Cortison und Granocyte.

- ICSI Nr. 7 trotz 3 guter Embryonen wieder ohne Einnistung. Macht es überhaupt noch Sinn, weiter zu machen? Der Professor sagt ja, wir hätten mit ICSI Nr. 7 den allerersten realistischen Versuch gehabt....also nochmal von vorne, 2 Jahre und 6 ICSIs umsonst.
Nach Antibiotikakur NK-Aktivität im unteren Normbereich
- ICSI Nr. 8 auch nix
- ICSI Nr. 9 wieder negativ
- Eine NC-ICSI hat auch nicht geklappt.
NKa wieder deutlich angestiegen, die Bakterientheorie hat nicht gegriffen, doch autoimmuner Hintergrund. Ohne immunmodulierende Medis wird es nicht gehen...
- ICSI Nr. 11: Das erste Mal Blasto-Transfer....endlich schwanger, aber es ist ein MA wegen einer Trisomie 22
- ICSI Nr. 12 negativ
- ICSI Nr. 13 negativ
- ICSI Nr. 14 auch keine Erfolgsgeschichte, nur noch TESE da
- nächster Transfer im ERA-optimierten HRT-Zyklus, Embryonen- Pooling läuft. Zusätzlich aktive Immunisierung.
- genug gepoolt: 3 exp. Blastos, eine frühere und drei vitrifizierte 2PNs: das reicht für drei Transfers
Nach 16 ICSIs im Transfer Nr. 15 nochmal die große Chance: hCG an PU+16 429; PU+19 1465; 5+4: Fruchthöhle und Dottersack; 6+2: Herzschlag; ein Mädchen ...
Gesund geboren am 23.7.2018


Zuletzt bearbeitet von Else13 am 02 Dez 2017 10:17, insgesamt einmal bearbeitet
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Else13
Rang2



Anmeldungsdatum: 25.01.2013
Beiträge: 1387
Wohnort: Süddeutschland

BeitragVerfasst am: 02 Dez 2017 10:16 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe am 22.11. neue SD- Werte bestimmen lassen, das müsste SSW 4+5 gewesen sein. Hatte also Thybon erhöht um 5 mcg (nun insgesamt 20) und LT habe ich um 18,75 mcg erhöht und war bei BE bei 143,75 mcg. Damit hatte ich folgende Werte:

TSH: 0,0019 (noch weiter gesunken, musste mich schon wieder anmeckern lassen)
fT3: 3,2 (Ref: 2,2 - 4,4) (liegt nun bei 45%)
fT4: 1,2 (Ref.: 0,8 bis 1,6) (bei 50%)


Das sieht ja nun wenigstens wieder nach einem ausgewogenen Verhältis aus. Im HT MB- Forum hat man mir etwas Angst wegen zuviel Thybon gemacht. Da ich einen Teil vormittags, den anderen Teil nachmittags nehme, war etwa 17 Stunden Karenz vor BE (LT 24 Stunden). Bei 19 Stunden Halbwertszeit würde fT3 evtl etwas zu hoch liegen???

War und bin verunsichert. Habe auf jeden Fall LT auf 150 mcg erhöht und Thybon um ein Krümelchen wieder reduziert, sodass ich jetzt bei 7,5 mcg Thybon liege.

Bin ich nicht bald an der Vollsubstitution dran? Hashi war ein Zufallsbefund in der KiWi-Klinik. Dann habe ich sukzessive in den letzten 5 Jahren LT erhöht, weil mein Ziel ein fT4 über 50% war. Dafür waren ständig Erhöhungen nötig. TSH ist gefallen, mein Arzt hat mich zum Glück machen lassen. fT3 war immer unten, meist bei 20 %, dann irgendwann hing es bei 0 % fest und ich habe mich für Thybon entschieden. Durch die hohe Substitution sind auch meine SD-AKs immer weiter gefallen. Meine SD sieht nebenbei ziemlich normal aus, vielleicht etwas klein.

Nächste Kontrolle würde ich dann übernächste Woche machen (also 3 Wochen-Abstand). Kann mir nicht vorstellen, bei 150 mcg LT zu wenig fT4 bis dahin bereitstellen zu können....

Eine Frage noch: Wann wird Jod relevant? Habe einen Urintest auf Jodkontrolle am 12.12., das wäre 7+4 - zu spät für ggf Jodbeginn???
_________________
- Diagnose obstruktive Azoospermie im März 2013 (CBAVD mit zwei Mutationen auf dem CFTR- Gen)
- MESA und TESE- OP bei Prof. Schwarzer in München: 12x MESA, 12x TESE- Proben
- 1. ICSI im April 2013: negativ, dann Diagnose Hashimoto
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Dann im Dez. 2014: NK-Zellaktivität, TH1/TH2-Ratio und NK-Anteil im Endometrium deutlich erhöht. Behandlung in der 7. ICSI mit Intralipid, Cortison und Granocyte.

- ICSI Nr. 7 trotz 3 guter Embryonen wieder ohne Einnistung. Macht es überhaupt noch Sinn, weiter zu machen? Der Professor sagt ja, wir hätten mit ICSI Nr. 7 den allerersten realistischen Versuch gehabt....also nochmal von vorne, 2 Jahre und 6 ICSIs umsonst.
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- ICSI Nr. 9 wieder negativ
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Katharinchen
Rang4



Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 6306

BeitragVerfasst am: 02 Dez 2017 23:50 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Herzlichen Glückwunsch erst mal.

Ich würde es so lassen, wie es vor der BA war und das Thybon nicht senken.
Ob 17 Stunden oder 19 Stunden macht den Bock nicht fett, da die Kurve
ja nicht rapide nach 19 Stunden fällt, sondern in den letzten Stunden abflacht.
Daher finde ich die Werte perfekt. Wenn Dein Befinden auch prima ist, gibt
es keinen Grund, an der Dosis zu schrauben.

Wie lange hattest Du die 143,75 LT + 20 mg Thybon vor der BA genommen?
Waren es sechs Wochen oder kürzer?

Edit:
Ich sehe gerade, dass es keine sechs Wochen waren. Das ist ein Grund mehr,
erst mal bei der jetzigen Dosis zu bleiben und nichts zu verändern. Die Werte
zeigen erst nach einer konstanten sechswöchigen Einnahme genau an.
Sie sind gestiegen, und können in den nächsten 3-4 Wochen weiter steigen,
weil die Hormone noch nicht angekommen sind. Daher ist eine Steigerung
auf 150 nicht angebracht. Die Werte können unter der bisherigen Dosierung in den
nächsten drei Wochen noch ansteigen, weil die Dosis nach so kurzer Zeit noch
nicht im Blut angezeigt wird, da ein Teil der Hormone sofort verbraucht wird.
Edit Ende.

Warum Du jetzt das LT erhöhen willst, erschließt sich mir nicht.
Damit wäre ich vorsichtig, weil sich im ersten Trimester auch eine
Ss-Hyperthyreose entwickeln kann, bei der die Werte steigen und nicht sinken.
Das kann man aber nicht voraus sagen. Daher halte ich eine voreilige Erhöhung
nicht für sinnvoll. Auch mit dem Thybon würde ich so,weiter machen wie bisher,
wenn Du keine Symptome hattest. 20 ist viel, das stimmt, aber wenn es viel zu viel
wäre, könnte man eine Tendenz an den Werten ablesen.
Manchmal ist abwarten die bessere Option.

Wenn Du aber das Gefühl hast, dass es zu viel ist, würde ich eher von 20 auf
15 senken und nicht auf 7,5. Das ist viel zu wenig. Deine Werte zeigen schon, dass
Du Thybon brauchst.

Mit einer Autoimmunthyreoiditis würde ich an Deiner Stelle komplett auf Jod
verzichten. Unsere Lebensmittel enthalten ausreichend Jod, weil Zubereitungen
meistens mit Jodsalz gewürzt sind (Brot, Wurstwaren etc.)
Außerdem werden die Tiere mit Jodsalz gefüttert, wodurch Milchprodukte und
Fleischwaren schon Jod enthalten.
Du kannst daher gelassen auf das Ergebnis des Urintests warten.

Wichtig ist, dass Deine SD gut eingestellt ist, dann ist auch Dein Kind versorgt.
Zu viel SD-Hormone sind aber auch kontraproduktiv, viel hilft nicht immer viel.
Ausgewogen muss es sein, und das Befinden sollte gut sein.
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Else13
Rang2



Anmeldungsdatum: 25.01.2013
Beiträge: 1387
Wohnort: Süddeutschland

BeitragVerfasst am: 03 Dez 2017 00:17 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Danke Katharinchen! Nein, das waren keine 6 Wochen....Hätte gleich mit Estadiolbeginn etwas LT erhöhen sollen. Der fT3 unter Ref war zu Anfang des Kryozyklus (hatte aber schon einen Monat vorher einen HRT-Zyklus, das war der Probezyklus für Era-bin einfach nachlässig geworden mit SD-Kontrollen). Nach dem Befund ganz oben habe ich dann T3 und T4 erhöht und ein paar Tage nach Positiv kontrolliert (PU+19). Das waren ca. nur 3 Wochen dazwischen. Erhöht habe ich LT nach dem letzten Befund am 22.11. nur um nochmal 6,25 (weil ich "oberes Drittel" im Kopf hatte), aber nun warte ich die nächste Kontrolle ab. Das werden dann aber auch keine 6 Wochen sein, ich dachte mich Hashi und schwanger sollte das engmaschiger sein?
Ok, dann siehst du die Thybon-Dosis als nicht zu hoch an.....beruhigt mich. Danke für die Tipps
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Anmeldungsdatum: 25.01.2013
Beiträge: 1387
Wohnort: Süddeutschland

BeitragVerfasst am: 03 Dez 2017 00:31 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Hab gerade deinen Edit gelesen: hab schon am 22.11., nach dem letzten Befund ,die 6,25 LT nochmal draufgelegt Naja, das wird den Kohl jetzt nicht zu fett machen...
Mit Thybonreduzierung auf 7,5 meinte ich nur die Nachmittagsdosis. Sorry, nicht klar ausgedrückt. D.h. ich nehme jetzt morgens 10 und nachmittag nun 7,5.
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Katharinchen
Rang4



Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 6306

BeitragVerfasst am: 03 Dez 2017 00:34 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Mit Thybon kenne ich mich nicht so gut aus, aber soweit ich weiß,
kommt das schneller im Blut an als LT, daher können die 48 % schon
auf die passende Dosis hinweisen. Aber genau weiß ich es eben nicht.
Da kennen sich andere besser mit aus.
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Else13
Rang2



Anmeldungsdatum: 25.01.2013
Beiträge: 1387
Wohnort: Süddeutschland

BeitragVerfasst am: 03 Dez 2017 00:51 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hab mich wegen der Bemerkung einer Dame im Hasi-Forum "wenn fT4 nicht weit im oberen Drittel liegt, gefährde ich die Gesundheit meines Kindes..." zu nochmaliger Erhöhung hinreißen lassen....Aber ich denke, das war bei den letzten Werten unnötige Verunsicherung.

Eine letzte kurze Frage noch zu einer Ss mit Hashi: nimmt man Selen weiter wie gewohnt? Hatte jahrelang die 200er Dosierung und nun seit einem Jahr etwa nur noch 100 (Cefasel)
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Katharinchen
Rang4



Anmeldungsdatum: 31.07.2006
Beiträge: 6306

BeitragVerfasst am: 03 Dez 2017 01:37 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Den Selen-Wert würde ich einfach mal kontrollieren lassen, dann bist Du
auf der sicheren Seite.

Die Aussage mit den "Werten im oberen Drittel" finde ich persönlich zu
pauschal und nicht korrekt. Das hat irgendwann mal jemand in die Welt
gesetzt und wird seitdem gebetsmühlenartig immer wieder wiederholt.

Das obere Drittel liegt rein rechnerisch zwischen 66,67 % und 100 %.
Das würde bedeuten, dass Werte um 85 % herum toll wären, und das
stimmt so einfach nicht, denn ich habe nicht wenige im SD-Forum erlebt,
die mit solch hohen Werten starke Symptome hatten.

Und diese Drohungen, dass man sein Kind gefährdet, wenn man nicht
solche hohen Werte erreicht, sollten gemeldet und geahndet werden.
Solche angsteinflößenden Aussagen von Laien getroffen ohne fachlichen
Hintergrund schaden mehr als sie nutzen. Man muss sich immer wieder vor
Augen halten, dass es jede Menge SS gibt mit nicht-kontrollierten Werten
oder mit niedrigen Werten, die von Ärzten toleriert werden, ohne mit
LT zu substituieren. Diese SS verlaufen in der Regel auch gut.

Werte zwischen 50 % und 70 % sind vielleicht erstrebenswert, um einen
Puffer zu haben, wenn sich der Bedarf durch eine SS oder Kiwu-Behandlung
erhöht, aber mehr ist einfach des Guten zu viel.
Ich komme mit meinem Morbus Basedow aus der ÜF-Ecke und weiß, wie
sich hohe Werte anfühlen. Das kann nicht gesund sein.

Aber auch wenn die Werte mal unter 50 % rutschen, bedeutet das nicht gleich,
dass man sich Sorgen um sein Baby machen muss. So eng darf man das nicht
sehen. Es beruhigt einfach die Psyche, und man hat das Gefühl, etwas aktiv
beeinflussen zu können, wenn es schon so schwer ist, schwanger werden zu
können bzw. zu bleiben. Wenn man mit niedrigen SD-Werten quasi abtreiben
könnte, wären wir wohl schon ausgestorben. Wir sind ein Volk von
SD-Kranken.

Also bitte die Werte nicht so verbissen betrachten. Ein paar Prozent mehr oder
weniger gefährden nicht den Fortbestand der SS.
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Else13
Rang2



Anmeldungsdatum: 25.01.2013
Beiträge: 1387
Wohnort: Süddeutschland

BeitragVerfasst am: 03 Dez 2017 11:04 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Danke für dein Feedback, das beruhigt mich jetzt. Und mein Wohlbefinden zeigt mir auch, dass die Dosierung passt.

Nur mal zur Info, was mir im Hasi-Forum geraten wurde:"Dein fT4 ist ziemlich niedrig, daher würde ich dafür sorgen, daß der Wert höher ist. Ich würde auf fast 100% gehen. Man möchte nicht nur ein Kind bekommen, sondern auch ein normal entwickeltes" (da ging es schon um den neuen Wert mit 1,2)

SD-Neulinge versetzt sowas doch nur in Panik.
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Zil
Rang1



Anmeldungsdatum: 31.03.2013
Beiträge: 352

BeitragVerfasst am: 03 Dez 2017 13:08 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo liebe Else
ja, das kenne ich. Aber ganz ehrlich: ich habe den fT4 die ganze Schwangerschaft über nicht hoch bekommen. Alle Werte fT3 und fT4 waren immer maximal mittig; TSH supprimiert (das fand ich gut, weil auch die AKs verschwunden sind, und die hatten mir Sorgen gemacht (4stellig vorher...). Würde mich an deiner Stelle auch so orientieren.
Selen habe ich gestoppt, weil ich mir einbilde, dass das in der Schwangerschaft nicht genommen werden soll. Wenn du dich "normal" ernährst, brauchst du das nicht extra. Es soll ja die AK senken - hat bei mir eh nicht funktioniert, und die Senkung hing eher am Ruhigstellen der SD (s.o.)
Nochmal GLG!
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