Eimnistungsspritze - sinnvoll?

Für fachliche repromedizinische Fragen an Herrn Dr. Peet

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Moderator: Dr.Peet

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_Sim_
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Eimnistungsspritze - sinnvoll?

Beitrag von _Sim_ »

Sehr geehrter Dr. Peet, aber auch liebe Forumsmitglieder,

ich würde gerne wissen, wie sinnvoll der Einsatz einer Einistungsspritze ist?
Ich bin aktuell bei meinem 7. Transfer (2x Frischeversuch und der. 5 Kryoversuch). In den Kryoversuchen sollte ich immer Brevactid 5000 an ES+6 spritzen, einmal habe ich es gelassen, weil ich an Tag drei einen fragmentierten 3-Zeller zurückbekommen habe und mir das Geld für die Spritze sparen wollte. Für mich sind Versuche ohne HCG nachspritzen angenehmer: ich kann früher testen und bin nicht so lange in dieser "hoffen und Bangen"-Phase. Nun habe ich meine Ärztin heute gefragt, ob Brevactid zwingend ist: "Nein, aber sie gibt es im künstlichen Kryozyklus immer".
Eine zweite Option die ich recherchiert habe wäre ja auch noch Decapeptyl, ebenso an ES+6. Das würde den HCG Wert nicht künstlich erhöhen und würde mich weniger stören.
Ich frage mich aber generell, wie sinnvoll die Einnistungsspritze ist. Eher gehe ich davon aus: Wenn ein Embryo "gut" ist, wird er sich einnisten und wenn er es nicht ist, dann wird er es nicht tun...

Ich würde mich aber über eine fachliche Meinung freuen!
Liebe Grüße,
Sim
Dr.Peet
Praxis für Fertilität - Kinderwunsch
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Re: Eimnistungsspritze - sinnvoll?

Beitrag von Dr.Peet »

Hallo,
es gibt Studien, die einen Vorteil der Einnistungsspritze zu zeigen scheinen, aber auch viele, die dies nicht belegen.
Wir machen es zB nicht.
Grüße
Peet
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