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klein-putz Foren-Übersicht -> Medizinischer bzw. betreuter Bereich -> Fragen an die Biologin -> Schlechte EZ-Qualität o. Interaktionsproblem? IVF & ICSI
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Grinsecat_1980
Rang0



Anmeldungsdatum: 28.03.2019
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 25 Mai 2019 11:27 Beitrag speichern    Titel: Schlechte EZ-Qualität o. Interaktionsproblem? IVF & ICSI Antworten mit Zitat

Liebe Frau Zeitler,

erst einmal vielen Dank für die tolle Arbeit, die Sie hier machen.

Mein Mann, 33, und ich, fast 39, haben einen gemeinsamen Sohn (natürlich entstanden, ca 8 ÜZ), geboren im Juli 2014, und nun klappt es seit etwa drei Jahren nicht mit Nummer zwei. Abgesehen von einmal einer etwas verspäteten Regelblutung und einem ganz dünnen zweiten Strich auf dem Schwangerschaftstest vor ungefähr zweieinhalb Jahren hat sich nicht ein einziges Mal irgendetwas eingenistet, keine Fehlgeburt, sondern einfach schlicht und weg nichts. Bauchspiegelung, Clomifen und GV nach Plan, zwei stimulierte IUIs haben wir schon hinter uns. Ich habe eine hohe Eizell-Reserve.

Im Januar dieses Jahres dann 1. IVF, 18 EZ, davon aber nur 9 reif, davon 2 degeneriert, und letztlich haben sich 2 befruchten lassen. Sie wurden mir an Tag 3 eingesetzt, keine Schwangerschaft. Die Ärztin sagte, kein gutes Ergebnis, aber es kann Zufall sein.

2. IVF im März, diesmal Stimulation statt Gonal mit Pergoveris, kürzere Stimulationsdauer, eine geordneteres Wachstum. Dann der niederschmetternde Anruf: Von zwölf Eizellen hat sich keine einzige befruchten lassen. Die Biologen wissen nicht warum, eventuell ein Kommunikationsproblem, sagte der Arzt. An den Spermien soll es nicht liegen. Unreif waren die Eizellen auch nicht. Die EZ-Qualität soll wohl auch nicht schlecht gewesen sein, wobei ich nicht genau weiß, wie gut sich das vor der Befruchtung beurteilen lässt? Die Spermien schwammen wohl auch einen Tag später noch drum herum und griffen nicht an.

Ich ging also davon aus, an der Eizellqualität liege es doch eher nicht, sondern an dem schwer zu fassenden Interaktionsproblem. Daher haben wir jetzt eine Selbstzahler-ICSI gemacht, das erschien das einzig Sinnvolle nach dieser Nullnummer. Ich dachte, wir haben den Kern des Problems erkannt, Spermien und Eizellen finden einfach nicht zueinander. ICSI müsste die Lösung bringen. Die Pergoveris-Dosis wurde nur geringfügig herabgesetzt von 137.5 auf 125, da die Stimulation im letzten Zyklus ja so gut funktioniert hat. 9 Eizellen haben sich entnehmen lassen, und heute haben wir erfahren: 8 waren reif, nur eine hat sich befruchten lassen. Calcium-Ionosphor wurde eingesetzt. Wir hoffen jetzt, dass sie bis Montag überlebt und sich transferieren lässt. Die Einzelqualität sei sehr schlecht gewesen, sagte der Biologe. Drei waren von vornherein degeneriert gewesen, drei seien kaputt gegangen nach der Injektion. Man sei froh, dass es überhaupt die eine Befruchtung gegeben hätte.

Wir sind jetzt wirklich ratlos und verzweifelt. Was den einen Embryo betrifft, so bin ich sehr pessimistisch. Wer weiß, ob er sich überhaupt teilt. Ich habe den Versuch innerlich schon abgehakt. Wo liegen Ihrer Ansicht nach denn nun wirklich die Gründe für das Versagen und wo könnte man ansetzen? Oder ist es hoffnungslos? Was kann man tun, um die Eizellqualität zu verbessern? Wir wollen für einen möglichen weiteren Versuch das Kinderwunschzentrum wechseln. Waren die Beratung und das Verfahren der Klinik richtig aus ihrer Sicht? Und könnte man dann doch noch mal eine IVF versuchen, da die ICSI ja nun auch nicht erfolgreicher war? Ich weiß nicht, ob wir uns eine weitere Selbstzahler-ICSI erlauben können, und bei der dritten IVF würde ja die Krankenkasse noch mal die Hälfte übernehmen.

Tausend Dank und herzliche Grüße, Grinsecat
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sonjazeitler
Rang1



Anmeldungsdatum: 01.05.2012
Beiträge: 820
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 26 Mai 2019 10:13 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

die Vorgehensweise ihrer KiWu-Klinik entspricht den Richtlinien,
ICSI + Ca-Ionophor nach 2x IVF niedrige Befruchtungsrate/Befruchtungsversagen.
Die EZ-Qualität scheint in dem Zyklus mit Gonal besser gewesen zu sein als in dem Pergoveris-Zyklus,
daher wäre bei einem weiteren Zyklus zu hoffen, dass die EZ-Qualität mit Gonal
günstiger ist und die Befruchtungsrate nach ICSI deutlich höher ausfällt.
Manchmal sind die EZ auch sehr fragil und die ICSI sollte von jemanden mit viel Erfahrung
durchgeführt werden.
Eventuell können sie ihre Lebens-und Ernährungsgewohnheiten überprüfen und auch mit TCM
Unterstützendes für die Eierstöcke bewirken.

Alles Gute
Sonja Zeitler
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