Frage zu Untersuchungen?
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#1: Frage zu Untersuchungen? Autor: Rocky37 BeitragVerfasst am: Heute um
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Hallöchen,

mir wurde eine Plasmazellbiopsie und ERA empfohlen. Darüber kenne ich mich jetzt noch gar nicht aus.
Ich hatte noch kein Arztgespräch.

Plasmazellbiopsie ist es das gleiche wie ein Scratching?
ERA? Betrifft es das Implatationsfenster, wann am besten der Embryo Transfer ist?
Welchen Kosten kommen da auf uns zu?

Danke für eure Hilfe.

Liebe Grüße

#2:  Autor: kleinepueppy81 BeitragVerfasst am: Heute um
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Hallo Rocky. Ich habe beides gemacht. Plasmazellbiopsie kostet ca 120 Euro die Untersuchung. Und der ERA Test um 800 Euro. Weiß nicht ob man alles zusammen machen kann. Wir hatten es einzeln gemacht. Denke so ein groben tausender incl entnahmekosten? Würde ich ca schätzen.

#3:  Autor: sowahr BeitragVerfasst am: Heute um
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Hallo rocky,
die Plasmazellbiopsie wirkt wie ein Scratching. Neuere Studien weisen keinen Vorteil dem Scratching auf, so dass wohl viele Kiwu wieder davon abkommen. Ggf. kann ein Scratching (je nach Immunologiestatus) sogar eher negativ sein.
Die Uni Jena bietet z.B. eine Plasmazellbiospie an (man kann gleichzeitig auch die uNKs testen lassen). Beide zusammen kostete Ende letzten Jahres ca 270€ (man findet auf der Homepage der Uni bzw. Placenta Labor aber sehr viele Infos zum Vorgehen, Kosten, etc). Dazu kommen noch die Kosten für die Biopsie-Entnahme beim Gyn oder Kiwu-Arzt von 20-30€. Plus Versandkosten des Kits an das Labor (wenn dies nicht die Kiwu selbst übernimmt). Für ERA wäre das Vorgehen wohl etwa das gleiche. Jedoch sollte ja ERA in einem künstl. (HRT,..) oder modifizierten Zyklus statt finden damit man eine Übertragbarkeit hat für den Transfer im Kryo-Zyklus. Ich würde bei Jena nachfragen ob ggf. das Prog oder Östrogen was du für ERA nimmst die Plasmazellbiopsie beeinflussen würde.
Plasmazellbiospie sollte etwa 5-7Tage nach ES stattfinden.

#4:  Autor: Rocky37 BeitragVerfasst am: Heute um
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sowahr hat folgendes geschrieben:
Hallo rocky,
die Plasmazellbiopsie wirkt wie ein Scratching. Neuere Studien weisen keinen Vorteil dem Scratching auf, so dass wohl viele Kiwu wieder davon abkommen. Ggf. kann ein Scratching (je nach Immunologiestatus) sogar eher negativ sein.
Die Uni Jena bietet z.B. eine Plasmazellbiospie an (man kann gleichzeitig auch die uNKs testen lassen). Beide zusammen kostete Ende letzten Jahres ca 270€ (man findet auf der Homepage der Uni bzw. Placenta Labor aber sehr viele Infos zum Vorgehen, Kosten, etc). Dazu kommen noch die Kosten für die Biopsie-Entnahme beim Gyn oder Kiwu-Arzt von 20-30€. Plus Versandkosten des Kits an das Labor (wenn dies nicht die Kiwu selbst übernimmt). Für ERA wäre das Vorgehen wohl etwa das gleiche. Jedoch sollte ja ERA in einem künstl. (HRT,..) oder modifizierten Zyklus statt finden damit man eine Übertragbarkeit hat für den Transfer im Kryo-Zyklus. Ich würde bei Jena nachfragen ob ggf. das Prog oder Östrogen was du für ERA nimmst die Plasmazellbiopsie beeinflussen würde.
Plasmazellbiospie sollte etwa 5-7Tage nach ES stattfinden.


Danke für den Tip.
Das lese ich mich auf Intersetseite mal durch.
Gut zu wissen mit dem Progesteron, an was man alles denken oder selber wissen muss...
Finde manchmal ist man von den Ärzten aufgeschmiesen und man muss viel selber mit denken und erfragen.. Darauf hin reagieren dann manche auch sehr ignorant.

#5:  Autor: sowahr BeitragVerfasst am: Heute um
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Rocky37 hat folgendes geschrieben:

Gut zu wissen mit dem Progesteron, an was man alles denken oder selber wissen muss...

Es könnte sein dass es irgendwelchen Einfluss hat, muss aber nicht. Um auf Nummer sicher zu gehen frag lieber vorher kurz nach (die Mitarbeiter von Jena dort sind sehr nett und antworten auch recht schnell- auch auf Mails)
Rocky37 hat folgendes geschrieben:

Finde manchmal ist man von den Ärzten aufgeschmiesen und man muss viel selber mit denken und erfragen.. Darauf hin reagieren dann manche auch sehr ignorant.

Ja definitiv. Mitdenken schadet in der Regel nicht. Und nachfragen auch nicht . Ein netter kompetenter Arzt sollte dir dann auch halbwegs verständlich erklären warum, weshalb etc. Oder ggf. sich noch einmal selbst Infos (zu Dingen die ihm noch nicht bekannt sind usw) anlesen.

OT: wenn ich selbst mitbekomme wie verschiedene Ärzte zu z.B. Kortison stehen (der eine nimmt nur Predni und lehnt Dexa ab, der andere nimmt nur Dexa; oder der eine verschriebt die Pille im Vorzyklus, der andere nimmt partout nur zusätzliches Östrogen) dann frage ich auch auf welcher fachlichen Ebene sie das ablehnen oder anwenden. Oder spielt da dann doch eher die persönl. Erfahrung des Arztes (die nicht schlecht sein muss) eine Rolle?

#6:  Autor: Rocky37 BeitragVerfasst am: Heute um
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sowahr hat folgendes geschrieben:
Rocky37 hat folgendes geschrieben:

Gut zu wissen mit dem Progesteron, an was man alles denken oder selber wissen muss...

Es könnte sein dass es irgendwelchen Einfluss hat, muss aber nicht. Um auf Nummer sicher zu gehen frag lieber vorher kurz nach (die Mitarbeiter von Jena dort sind sehr nett und antworten auch recht schnell- auch auf Mails)
Rocky37 hat folgendes geschrieben:

Finde manchmal ist man von den Ärzten aufgeschmiesen und man muss viel selber mit denken und erfragen.. Darauf hin reagieren dann manche auch sehr ignorant.

Ja definitiv. Mitdenken schadet in der Regel nicht. Und nachfragen auch nicht . Ein netter kompetenter Arzt sollte dir dann auch halbwegs verständlich erklären warum, weshalb etc. Oder ggf. sich noch einmal selbst Infos (zu Dingen die ihm noch nicht bekannt sind usw) anlesen.

OT: wenn ich selbst mitbekomme wie verschiedene Ärzte zu z.B. Kortison stehen (der eine nimmt nur Predni und lehnt Dexa ab, der andere nimmt nur Dexa; oder der eine verschriebt die Pille im Vorzyklus, der andere nimmt partout nur zusätzliches Östrogen) dann frage ich auch auf welcher fachlichen Ebene sie das ablehnen oder anwenden. Oder spielt da dann doch eher die persönl. Erfahrung des Arztes (die nicht schlecht sein muss) eine Rolle?


Ja das frage ich mich auch als nach welchem Schema bekommt man gerade die Behandlung. Also ich frage immer wenn ich was wissen will... viele Reaktionen schon von Ärzten die dumm waren, aber ich bin ja kein Fachmann in der Medizin und vieles ist für die so selbstverständlich, die man selber gar net kennt.
Ich weiß auch nicht ob man jede Untersuchung machen sollte oder nicht.
Dreimal hatte es sich eingenistet, leider halt immer Fehlgeburt

#7:  Autor: sowahr BeitragVerfasst am: Heute um
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Ob man eine Untersuchung machen soll/möchte oder nicht ist ein Mix zwischen objektiver Betrachtung (könnte es daran liegen? Ursachen Risiken etc) und subjektiver Sichtweise (würde ich es bereuen wenn ich es nicht mache, wie eilig hab ichs bzw Geduld etc)..

#8:  Autor: Rocky37 BeitragVerfasst am: Heute um
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sowahr hat folgendes geschrieben:
Ob man eine Untersuchung machen soll/möchte oder nicht ist ein Mix zwischen objektiver Betrachtung (könnte es daran liegen? Ursachen Risiken etc) und subjektiver Sichtweise (würde ich es bereuen wenn ich es nicht mache, wie eilig hab ichs bzw Geduld etc)..


Das stimmt.
Und dann kommt die Aussage ist aber nicht bewiesen ob es daran liegen kann:-)
Z.b. die 3 aktivierende Kir wo mir fehlen

#9:  Autor: sowahr BeitragVerfasst am: Heute um
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Zum Thema "nicht bewiesen dass es so ist/hilft/etc": es ist aber auch nicht bewiesen dass es nicht hilft/anders ist/etc.. deshalb: so viel Infos wie mögl zusammenlesen und dann eher subjektiv bzw o jektiv entscheiden welchen Weg man als nächstes gehen möchre..
Jeder Doc hat anderes Steckenpferd, ist offen für neues, etc.

#10:  Autor: Rocky37 BeitragVerfasst am: Heute um
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sowahr hat folgendes geschrieben:
Zum Thema "nicht bewiesen dass es so ist/hilft/etc": es ist aber auch nicht bewiesen dass es nicht hilft/anders ist/etc.. deshalb: so viel Infos wie mögl zusammenlesen und dann eher subjektiv bzw o jektiv entscheiden welchen Weg man als nächstes gehen möchre..
Jeder Doc hat anderes Steckenpferd, ist offen für neues, etc.


Deswegen hab ich auch die Granocyte Spritzen genommen, Cortison und die Intralipid Infusionen. Jetzt sind wir am überlegen wegen aktiver Partnerimmunsierung



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