Halli hallo
Heisteph – schön zu hören, dass es von Tag zu Tag besser wird!
Hanni: nicht mal ein Praktikumsplatz – das ist doof und unheimlich frustrierend.
Simone:Du musst das Glücksgefühl doch gar nicht weg schieben! Genieße es in allen Momenten!
Selma: wahnsinn – so ein Hosenerlebnis hätte ich auch gerne mal...
Ich habe gestern meine Verabredung abgesagt und bin auf der Couch geblieben – und fand das mega genial! Immerhin war das der einzige Tag, diese Woche an dem ich das machen konnte.
Davor habe ich geputzt, Sport gemacht und gekocht.
Ist das ein schönes Wetter da draußen – da werden wir spazieren gehen und dann fahren wir zu Freunden!
Übrigen sich habe unter
www.springer.de/medizin ein Probeexemplar „Reproduktionsmedizin“ bestellt. Ist wirklich mehr als empfehlenswert!
Und da werde ich auch den Prof am Montag gleich mal anschreiben. Da steht nämlich eindeutig drin, dass der Transfer mit weichen Kathetern und unter Ultraschall durchgeführt werden soll! Und mit voller Blase (!)
Zitate: „in einer retrospektiven Studie von Wood et al. Zeigte sich, dass bei der Verwenidung von weichen Kathetern im Vergleich zu härteren Kathetern eine signifikanthöhere klinische Schwangerschaftsrate erzielt werden konnte: 36 zu 17 Prozent! Insgesamt wurden die höchsten klinischen ssraten mit weichen Kathetern unter US Kontrolle und guter Sicht erreicht.“
Dann gibt es wohl noch das Problem der Kontamination der Katheterspitze mit Blut, Mukus(?) oder Bakterien – da werden ssraten von 51 % im Vergleich zu 14,3 Prozent erreicht!
Und die Kontraktion der Gebärmutter ist wohl auch wichtig, insbesondere bei Endopatienten – denn wenn der Katheter die Gebrämzutter falsch berührt, können Konratktionen ausgelöst werden, die dafür sorgen, dass der Embryo wieder raus gedrückt wird...
Übrigens steht in dem Artikel auch, dass keine Bettruhe nach dem Transfer erforderlich ist – frau kann direkt danach aufstehen und alles machen „da die Implantation ein sehr komplexer Vorgang ist, der erst deutlich verspätet nach einem Embryotransfer beginnt, scheint es eher unwahrscheinlich, dass eine Bettruhe im Anschluss an den ET einen signifikanten Einfluss auf die ssrate hat“
Und am Ende steht: Hinweise für die Praxis: „Insgesamt ist ein für das Endometrium möglichst schonender Transfer das Ziel. Das wird vor allem damit erreicht, dass die Ets durch erfahrenes Personal durchgeführt werden. Eine Reinigung des Cervix uteri vor dem Transfer, die Verwendung von weichen Transferkathetern unter Ultraschallkontrolle sowie der Einsatz von vaginalen Progesteron zur Reduktion der Uteruskontraktilität beeinflussen das Outcome einer IVF-Behandlung nachhaltig positiv“
Eigentlich müsste man die Ärzte doch zwingen, den Transfer mit US durchzuführen, oder? Schließlich bezahlen wir alles – mit unserem geld und mit unserem Körper!
Wie wäre es, wenn wir alle den Prof anschreiben?
Ich habe übrigens darüber nach gedacht, dass ich es nicht den ganzen Versuch schaffe, davon Euch nichts zu erzählen – ist ja eigentlich auch Unsinn, oder?
Also deswegen hier nun mein Starttermin: 23. April – und wenn ich ehrlich bin graut mir davor!
In diesem Sinne
Liebe Grüße
Chixse