Verfasst: 17 Jan 2006 18:07
Hi Natalie,
ich denke nicht, daß ich die NFM mache. Ich habe mich belesen und ein wenig Recherche betrieben. Da ich sowieso die FU machen werde (alles oder nichts-Prinzip), was soll ich dann mit der NFM? Mein Arzt sagte, er kann sowieso schon bald alles mögliche erkennen und die NFM ist zu unpräzise für eine verläßliche Aussage, sondern zeigt Dir nur das Risiko-Verhältnis an. Auch was man sonst so hört und liest. Von daher denke ich, rausgeschmissenes Geld, was man in ein Baby-Video stecken kann
.
Bei meiner Arbeitskollegin (38 Jahre) haben sie NFM mit Blutuntersuchung gemacht und es kamen superschlechte Werte heraus mit Verdacht auf Trisomie 13 oder 18. Daraufhin hatte sie die FU machen müssen und es hat sich nicht bestätigt. Mittlerweile hat sie einen gesunden Jungen zur Welt gebracht. Sie hatte in der Zwischenzeit eine furchtbare tragische Zeit mit Angst verbracht - nö Danke
, daß muß ich mir nicht geben. Mein Risiko kann ich mir allein durch mein Alter selber ausrechnen. Und das Risiko-Verhältnis bei über 35-jährigen Frauen ist allemal höher als bei jüngeren Frauen - logisch. Und am Ende stehst Du mit Deinem Risiko-Verhältnis da und mußt Dich dann doch für eine FU entscheiden - wie blöd.
Ich finde Diagnostiken, die nur einen "Verdacht" aussagen, seelisch eine Zumutung. Leider gibt es heutzutage noch keine 100%ige sichere Methode, bestimmte Behinderungen auszuschließen. Eine Frau muß also mit sich ausmachen, ob sie ein gewissen Risiko von 0,35 % eingeht um die schlimmsten Formen von Behinderung auszuschließen oder sich auf ein Risiko-Verhältnis mit einer Genauigkeit von 75 % einläßt.
In Deinem Alter ist es sowieso keine Frage, die FU müsstest Du auch selbst bezahlen (ca. 600 - 800 Euro). Bei meiner Schwester war es von vornherein ausgeschlossen. Aber ich werde fleissig weiter an meiner Meinungsbildung arbeiten und mal sehen, was es noch so darüber zu lesen gibt
Schönen Abend, fahre gleich nach Hause...
Britsch
ich denke nicht, daß ich die NFM mache. Ich habe mich belesen und ein wenig Recherche betrieben. Da ich sowieso die FU machen werde (alles oder nichts-Prinzip), was soll ich dann mit der NFM? Mein Arzt sagte, er kann sowieso schon bald alles mögliche erkennen und die NFM ist zu unpräzise für eine verläßliche Aussage, sondern zeigt Dir nur das Risiko-Verhältnis an. Auch was man sonst so hört und liest. Von daher denke ich, rausgeschmissenes Geld, was man in ein Baby-Video stecken kann
Bei meiner Arbeitskollegin (38 Jahre) haben sie NFM mit Blutuntersuchung gemacht und es kamen superschlechte Werte heraus mit Verdacht auf Trisomie 13 oder 18. Daraufhin hatte sie die FU machen müssen und es hat sich nicht bestätigt. Mittlerweile hat sie einen gesunden Jungen zur Welt gebracht. Sie hatte in der Zwischenzeit eine furchtbare tragische Zeit mit Angst verbracht - nö Danke
Ich finde Diagnostiken, die nur einen "Verdacht" aussagen, seelisch eine Zumutung. Leider gibt es heutzutage noch keine 100%ige sichere Methode, bestimmte Behinderungen auszuschließen. Eine Frau muß also mit sich ausmachen, ob sie ein gewissen Risiko von 0,35 % eingeht um die schlimmsten Formen von Behinderung auszuschließen oder sich auf ein Risiko-Verhältnis mit einer Genauigkeit von 75 % einläßt.
In Deinem Alter ist es sowieso keine Frage, die FU müsstest Du auch selbst bezahlen (ca. 600 - 800 Euro). Bei meiner Schwester war es von vornherein ausgeschlossen. Aber ich werde fleissig weiter an meiner Meinungsbildung arbeiten und mal sehen, was es noch so darüber zu lesen gibt
Schönen Abend, fahre gleich nach Hause...
Britsch