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klein-putz Foren-Übersicht -> Theorie -> Immunologisches / Blutwerte -> HLA Sharing
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Else13
Rang2



Anmeldungsdatum: 25.01.2013
Beiträge: 1386
Wohnort: Süddeutschland

BeitragVerfasst am: 04 Jul 2017 13:10 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Es sind doch pro Person sowieso immer NUR zwei Ziffern, also zwei Merkmale? Ob man die "1" nun "01" schreibt oder nicht, es bleibt doch dasselbe. Daher ist mir nicht klar, was du zu eurem DQalpha schreibst. Wieso gibt es da auf einmal vier Ziffern ?


Ich habs auch noch nicht so richtig verstanden. Aber die DQa- Allele scheinen immer 4 Ziffern zu beinhalten. Bei dir scheinen Genotypen angegeben zu sein - wir finden das schon noch gemeinsam raus Das habe ich eben noch dazu gefunden: "There are four commonly encountered DQA1 alleles: DQA1*0101, *0102, *0103, *0104." und "The other DQA1 alleles have no defined serotype. There are 5 groups, DQA1*02, *03, *04, *05, *06. DQA1 within these groups are either invariant or produce the same α-chain subunit. DQA1*02 and DQA1*06 contain only one allele. DQA1*03 has three alleles which each produce nearly identical α3. For DQA1*05, the DQA1*0501 and DQA1*0505 produce identical α5." (https://en.wikipedia.org/wiki/Major_histocompatibility_complex,_class_II,_DQ_alpha_1)

Lasst uns weiter zusammen recherchieren Dr. Sher ist auf meine Frage ob die "1" number tatsächlich "virtually the same " sind leider gar nicht eingegangen. Erst schrieb er, dass wir ein "serious" HLA- Problem haben, dann wieder schwammig, dass er was falsch gelesen hatte und das er nur dem Bostoner Labor traut.

Zitat:
Ah, okay, das heißt, es ist meinem Immunsystem "egal", ob da dann 2 oder 3 ankommt - weil es ja beides kennt. Ich dachte, es kommt auf die Prozentzahl beim Matching an, also ob man einen Embryo hat, der zu 100% oder eben nur zu 50% matcht. Wenn man immerhin zwei verschiedene Zahlen bei einem HLA-Gen hat, ist die Kombinationsmöglichkeit eines nur zu 50% matchenden Embryos ja immerhin möglich?!


Es wäre dann halt nicht als fremd und schützenswert von deinem Immunsystem zu erkennen, weil ja weder die 2 noch die 3 von deinem Mann fremd für dich ist. Aber auf den Grad des Matches könnte es ggf auch ankommen, so schreibt Beer jedenfalls. Homozygot, also zweimal das gleiche Allel, wäre ggf. schwerwiegender, als eine Mischung. Aber grundsätzlich kommt es wohl auf dem Match mit deinem Immunsystem an und da matched dann die 2 genauso wie die 3, also dann eine 100%ige Matchwahrscheinlichkeit (eines der beiden Allele matched immer, die 2 mit deiner 2 und die 3 auch mit deiner 3)!? Ich bin gespannt, was Prof. Würfel sagt. Aber er behandelt solche Fälle gerne mit IVIG, Grano, Embryonen im Kulturmedium BlastGen und EmbryoGen und noch seine spezielle Nidationsspülung (da ist u.a. hCG und auch wieder G-CSF drin). Könntet ihr euch denn Alternativen vorstellen, Möwe? Mein Mann hatte schon vor längerem die Samenspende vorgeschlagen, aber nicht mal wegen HLA, sondern weil wir ja nur TESE-Spermien haben und damit die Befruchtungsrate nicht gut ist. Bei uns wird dann aber Schluss sein, wenn es jetzt mit LIT und ERA wieder nix wird.
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lucinda1978
Rang2



Anmeldungsdatum: 15.02.2017
Beiträge: 1046
Wohnort: Bisingen

BeitragVerfasst am: 04 Jul 2017 13:50 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

was ist denn LIT?
_________________
15.03.2011 Geburt meiner Tochter
September 2014 Kinderwunschplanung mit meinem neuem Partner
Januar 2015 endlich positiver Test
Februar 2015 7. SSW / MA mit AS
Oktober 2015 endlich wieder positiv, jetzt wird alles gut.
November 2015 10 SSW. Kein Herzschlag mehr, MA mit AS
Humangenetische Untersuchung ergab das ich Trägerin der Robertson'sche Translokation 13/14.
2016 - keine natürliche Schwangerschaft mehr
Vorstellung Klinik in Prag
1. EZS - Negativ (Mai 2017)
Befunde RF da: KIR Genotyp AA, Insulinresistenz, HLA-Sharing (habe auch überall hier geschrien als es um Komplikationen ging)
2. EZS eine Kryo SET drauf - negativ
2. Kryo aus 2. EZS - Mitte/Ende Januar 2018 - negativ
3. EZS - Transfer 25.4. - verschoben wegen schlechter SH - 2 Kryos eingefroren
09/2018 - auf eigene Faust zu Dr. Nugent/ HH - Befund: Asherman Syndrom Grad 2 also es gibt ein Grund für die schlechte Schleimhaut
hormonkur bis Dezember
12/2018 Kontrolltermin bei Dr. Nugent - Asherman und Endo wurden nun erfolgreich bekämpft!
04/2019 Kryo Transfer 23.04. DET letzter Versuch Prag
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Else13
Rang2



Anmeldungsdatum: 25.01.2013
Beiträge: 1386
Wohnort: Süddeutschland

BeitragVerfasst am: 04 Jul 2017 15:06 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

LIT=Lymphocyte Immunization Therapy = Partnerimmunisierung
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Möwe
Rang1



Anmeldungsdatum: 01.08.2010
Beiträge: 451

BeitragVerfasst am: 05 Jul 2017 12:03 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Irgendwann dachte ich mal, dass ich doch "nur" ein Baby haben möchte und keinen Doktor in Humangenetik .
Nun denn, machen wir mal weiter hier ...

Else13 hat folgendes geschrieben:

Aber die DQa- Allele scheinen immer 4 Ziffern zu beinhalten. Bei dir scheinen Genotypen angegeben zu sein - wir finden das schon noch gemeinsam raus Das habe ich eben noch dazu gefunden: "There are four commonly encountered DQA1 alleles: DQA1*0101, *0102, *0103, *0104." und "The other DQA1 alleles have no defined serotype. There are 5 groups, DQA1*02, *03, *04, *05, *06. DQA1 within these groups are either invariant or produce the same α-chain subunit. DQA1*02 and DQA1*06 contain only one allele. DQA1*03 has three alleles which each produce nearly identical α3. For DQA1*05, the DQA1*0501 and DQA1*0505 produce identical α5." (https://en.wikipedia.org/wiki/Major_histocompatibility_complex,_class_II,_DQ_alpha_1)


Ich dachte, ein Genotyp wäre sozusagen die "Überschrift", also z. B. HLA-A oder HLA-B usw. Und soweit ich weiß, gibt es pro Genort zwei Allele - eins vom Vater, eins von der Mutter.
Was ist denn dann mit diesem DQalpha lost, dass es vier Allele haben soll? Ich finde dazu im Netz einfach keine gescheiten Antworten oder habe nicht gründlich genug gesucht. Die von dir oben genannten Allele gibt es, so verstehe ich es, also ingesamt in der Bevölkerung. Doch wo steht, dass es pro Mensch vier Allele, also vier Zahlen gibt? Könnte das Ganze evtl. auch etwas damit zu tun haben, wie hochauflösend man sich die HLA-Allele anschaut? Diesen Auszug hier habe ich bei Klein & Rost gefunden:

"Die jeweils gültige Nomenklatur für Faktoren des HLA-Systems wird durch das WHO Nomenklatur-Komitee festgelegt. Serologisch bestimmte HLA-Antigene werden durch einen Buchstaben für den Genort und eine Nummer für die Antigenvariante gekennzeichnet, z.B. HLA-B8. Molekulargenetisch typisierte HLA-Allele werden mit dem Genort, einem '*' und vier Feldern für Allelgruppe, Allele mit Aminosäure-Austausch, Allele mit synonymen Nukleotidsubstitutionen in den Exons und Nukleotidsubstitutionen in den Introns angegeben, z. B. HLA-A*24:02:01:01. In der Regel ist eine Typisierung auf Allelgruppenebene (z. B. HLA-A*24, niedrige Auflösung) oder auf Allelebene (2 Felder, z. B. HLA-A*24:02, hohe Auflösung) ausreichend."

Das bedeutet doch, dass wir hier im Allgemeinen Infos auf Allelebene erhalten, oder? Weil wir zu jedem HLA-Buchstaben zwei Zahlen präsentiert bekommen.
Ist bei euch das DQalpha in einem anderen Labor untersucht worden als eure anderen HLA-Gene? Könnte das erklären, warum ihr beim HLA-DQalpha so viele Zahlen erhalten habt?

Zitat:
Lasst uns weiter zusammen recherchieren Dr. Sher ist auf meine Frage ob die "1" number tatsächlich "virtually the same " sind leider gar nicht eingegangen. Erst schrieb er, dass wir ein "serious" HLA- Problem haben, dann wieder schwammig, dass er was falsch gelesen hatte und das er nur dem Bostoner Labor traut.

Ach Mensch, das ist wirklich bescheiden, dass auch Dr. Sher dir keine klare Antwort geben kann. Wenn er aber sagt, dass er etwas falsch gelesen hat - dann hat er damit seine erste Antwort ja revidiert und ihr scheint aus seiner Sicht also kein gravierendes Problem zu haben beim DQalpha. Klar, er möchte sich absichern und rät dir dazu, das Blut noch einmal in den USA untersuchen zu lassen. Wenn noch Geld und Zeit da wären - das würde ich persönlich sogar in Betracht ziehen. Wir haben das ja alles schon durch (das Labor in Boston ist ReproSource, wir kennen die Abläufe daher ganz gut ). Ist aber evtl. keine leichte Entscheidung. Wie schon gesagt, wir haben es durch, allerdings hat es uns leider am Ende auch nicht so viel gebracht. Oder anders: Wir haben zumindest einiges an Antworten erhalten. Zum Teil auch auf Fragen, die wir gar nicht gestellt hatten. Ob einem das den Aufwand wert ist, beurteilt sicherlich jeder für sich anders und wir sind ja auch dorthin gegangen mit der Hoffnung, dass es mit einem Baby klappt. Ich denke jedoch ganz allgemein, dass auch deutsche Labore eine gescheite HLA-Typisierung hinbekommen.

Dazu gleich eine Frage: Mein Gyn kann diese HLA-DQalpha-Sache nicht testen lassen. Keines der Labore, mit denen seine Klinik zusammenarbeitet, kann das testen . Wohin also wenden? Direkt an Klein & Rost? Muss man das Blut vor Ort abnehmen lassen? Ich weiß ja, dass wir ohnehin schon eine blöde HLA-Kombi haben. Aber mit dieser Kombi gibt es immerhin Hoffnung, dass am Ende mit vielen Tricks und Medikamenten ein Embryo "durchkommt".
Bei einer blöden DQalpha-Kombi scheint das aber nicht der Fall zu sein und ich möchte das schon gern wissen. Ich habe bei Dr. Sher gelesen, dass er auf jeden Fall empfiehlt, die Aktivierung der uterinen NK bestimmen zu lassen. Davon hänge es nämlich auch ab, wie gut die Chancen stehen. Bei permanent aktivierten uterinen NK seien diesen nämlich - je nach HLA-DQalpha-Kombi - ziemlich schlecht. Er empfiehlt den K-562-Target-Test. Gibt es den hier auch? Macht das wirklich Sinn?

Zitat:
Zitat:
Ah, okay, das heißt, es ist meinem Immunsystem "egal", ob da dann 2 oder 3 ankommt - weil es ja beides kennt. Ich dachte, es kommt auf die Prozentzahl beim Matching an, also ob man einen Embryo hat, der zu 100% oder eben nur zu 50% matcht. Wenn man immerhin zwei verschiedene Zahlen bei einem HLA-Gen hat, ist die Kombinationsmöglichkeit eines nur zu 50% matchenden Embryos ja immerhin möglich?!


Es wäre dann halt nicht als fremd und schützenswert von deinem Immunsystem zu erkennen, weil ja weder die 2 noch die 3 von deinem Mann fremd für dich ist. Aber auf den Grad des Matches könnte es ggf auch ankommen, so schreibt Beer jedenfalls. Homozygot, also zweimal das gleiche Allel, wäre ggf. schwerwiegender, als eine Mischung.

Ah, okay, ich verstehe. Dann ist unsere Mischung - nicht homozygot - also schon einmal die bessere Variante ...

Zitat:
Ich bin gespannt, was Prof. Würfel sagt. Aber er behandelt solche Fälle gerne mit IVIG, Grano, Embryonen im Kulturmedium BlastGen und EmbryoGen und noch seine spezielle Nidationsspülung (da ist u.a. hCG und auch wieder G-CSF drin).

Ich bin auch gespannt. Ein bisschen tut mir der Prof. ja jetzt schon leid . Ich hoffe, er ist schwierige Fälle gewöhnt ... IVIG, Grano, Cortison, Heparin - hatte ich alles schon. Auch auf einmal. Und sogar auch schon in Kombi mit Intralipid. Daher denke ich, dass es an Medikamenten irgendwie nicht viel Neues gibt . Diese Kulturmedien kenne ich jedoch nicht, das wäre immerhin ein neuer Ansatz. Eine Einnistungsspülung mit HCG hatte ich auch schon mal, war sogar danach schwanger. G-CSF war in dieser Spülung jedoch nicht. Noch etwas Neues - ganz ehrlich, man freut sich ja irgendwann über jeden Strohhalm . ABER: Eigentlich wollte ich die nächste ICSI im Ausland machen. Wegen PGS. Wenn wir schon nur einen SET machen, halte ich das in meinem Alter für megasinnvoll, damit wenigstens chromosomale Fehlverteilungen ausgeschlossen werden können. Ach menno, dieses Abwägen und Überlegen ist irgendwann einfach nur ätzend. Wir werden auf jeden Fall erst einmal den Termin beim Professor abwarten und dann - mal wieder - neu überlegen. Vielleicht hat er ja wirklich DIE Idee, auch, wenn ich es kaum zu hoffen wage.
Hm, ja, mein Mann kann sich Alternativen super vorstellen - er möchte am liebsten gar keine ICSI mehr machen, sondern gleich eine EMS. Ich kann es mir "eigentlich" auch vorstellen. Aber ich hadere noch ein wenig und bin (noch) nicht bereit dazu. Wahrscheinlich, weil ich tatsächlich glaube, dass irgendjemand noch das Ei des Kolumbus bei uns findet. Wobei ich mich manchmal frage, worauf ich noch warten will ... Ich denke, mein Alter (inzwischen schon 40, unfassbar!) wird bald eine Entscheidung herbeiführen, wobei selbst zuletzt unsere Befruchtungs- und Entwicklungsraten sehr gut waren. Das war nie unser Problem. Und vermutlich macht das es mir auch so schwer, denn "eigentlich" sieht immer alles prima aus. Naja.
Und ihr? Ist für euch nach dem nächsten Versuch wirklich Schluss? Werdet ihr denn einen SET machen?

Liebe Grüße
Möwe
_________________

"Strength doesn't come from what you can do. It comes from overcoming the things you once thougt you couldn't."


ICSI-Kandidatin ... Kryo-Fan ... Stehaufmädchen
Kryo 07/2012 *6. SSW
Kryo 09/2012 *8. SSW (extrauterine Schwangerschaft)
Kryo 10/2013 *6. SSW
Kryo 11/2014 *6. SSW
Kryo 03/2018 *6. SSW

Es warten noch ein paar Kryos auf uns.


Meine Baustellen: Hashimoto (ohne AK), Glutenunverträglichkeit (glutenfrei seit 01/2015), hochgradiges HLA-Sharing, KIR-Genotyp AA, erhöhte NK (zwischen 17 und 23%), erhöhtes TNF-alpha, leicht erhöhter RF
Aber sonst: Hübsche & viele Eizellen, gute Befruchtungsraten, gute Blastozysten, Hormonwerte prima
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Else13
Rang2



Anmeldungsdatum: 25.01.2013
Beiträge: 1386
Wohnort: Süddeutschland

BeitragVerfasst am: 05 Jul 2017 13:02 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
"Die jeweils gültige Nomenklatur für Faktoren des HLA-Systems wird durch das WHO Nomenklatur-Komitee festgelegt. Serologisch bestimmte HLA-Antigene werden durch einen Buchstaben für den Genort und eine Nummer für die Antigenvariante gekennzeichnet, z.B. HLA-B8. Molekulargenetisch typisierte HLA-Allele werden mit dem Genort, einem '*' und vier Feldern für Allelgruppe, Allele mit Aminosäure-Austausch, Allele mit synonymen Nukleotidsubstitutionen in den Exons und Nukleotidsubstitutionen in den Introns angegeben, z. B. HLA-A*24:02:01:01. In der Regel ist eine Typisierung auf Allelgruppenebene (z. B. HLA-A*24, niedrige Auflösung) oder auf Allelebene (2 Felder, z. B. HLA-A*24:02, hohe Auflösung) ausreichend."


Na das gibt ja so ziemlich die Antwort auf unsere Frage Ich selbst habe unsere HLA- Typisierung bei Klein&Rost machen lassen. Dr. Hirv, der zuständige Laborarzt hält (wie alle in D) auch nichts von DQalpha, trotzdem hat er es mir als mail noch geschickt, weil es im Zuge der Typisierung sowieso mitgemacht wird. Im Befund tauch lediglich DQbeta (syn. DQB1) auf. Und auch bei fast allen andren HLA-loci ist es dann auf "Allelgebene", also hochauflösend angegeben. Erscheint alles genauso, wie DQalpha. Nur eben manchmal ist ein Allel nur auf Allelgruppenebene angegeben, ich vermute, dann war die differenzierung schwierig. Ich habe damals Blut hier bei meinem Arzt abnehmen lassen und einen Vordruck von der Klein&Rost- Seite ausgefüllt. Dort steht dann auch, welche Blutröhrchen sie brauchen (ich glaube, Heparin-Blut, steht aber alles dabei, schau mal auf der internetseite). Ging alles super mit dem Postversand!

Wenn du bei ReproSource deinen Test auch gemacht hast, hast du ja beste Voraussetzungen, einfach in Shers Blog eine Aussage dazu zu bekommen! Einfach so und total schnell! Er ist jetzt Rentner Erwähne dann auf jeden Fall, dass diese Angabe von ReproSource in Boston ermittelt wurde! Dann legt er sich auch sicherlich fest mit seiner Einschätzung! Vermutlich ist das DQ auf diesem Befiund dann auch DQalpha, wenn er sich nur auf dieses Labor verlässt! Hier ist der Blog: http://drgeoffreysherivf.com/ask-dr-sher-open-forum/comment-page-80/#comment-25286

Zitat:
Das bedeutet doch, dass wir hier im Allgemeinen Infos auf Allelebene erhalten, oder? Weil wir zu jedem HLA-Buchstaben zwei Zahlen präsentiert bekommen.


Ich würde eher sagen, du hast bei zwei Zahlen die Allelgruppenebene angegeben. Und bei 4 die Allelebene, also hochauflösend.

Zitat:
Ist bei euch das DQalpha in einem anderen Labor untersucht worden als eure anderen HLA-Gene? Könnte das erklären, warum ihr beim HLA-DQalpha so viele Zahlen erhalten habt?

Wie oben geschrieben, alles bei Klein&Rost gemacht, fast alles hochauflösend mit 4 Ziffern und DQalpha nachgefordert, weil nur DQbeta auf dem Befund steht. Am besten gleich dazu schreiben, dass man DQalpha auf dem Befund benötigt (z.B. für einen amerikanischen Arzt o.ä.) Weil Dr. Hirv da selber nichts davon hält, rückt er es manchmal nicht raus Ich glaube übrigens nicht, dass man DQalpha gesondert bestimmen lassen kann. Ich würde erst mal bei ReproSource nachfragen!

Zitat:
Dazu gleich eine Frage: Mein Gyn kann diese HLA-DQalpha-Sache nicht testen lassen. Keines der Labore, mit denen seine Klinik zusammenarbeitet, kann das testen . Wohin also wenden? Direkt an Klein & Rost? Muss man das Blut vor Ort abnehmen lassen? Ich weiß ja, dass wir ohnehin schon eine blöde HLA-Kombi haben. Aber mit dieser Kombi gibt es immerhin Hoffnung, dass am Ende mit vielen Tricks und Medikamenten ein Embryo "durchkommt".


Blut abnehmen und Blut per DHL verschicken ist kein Problem! Vorher Formular ausdrucken und ausfüllen und darauf achten, welche Blutröhrchen gefordert sind. natürlich Überweisungsschein noch beilegen.
Falls ihr noch diesen K-562-Target-Test mitmachen wollt, geht das auch bei Klein&Rost. dann allerdings nur Dienstags und persönlich zur Blutabnahme erscheinen. Das ist übrigens der NK-Assay. Da geht es um das periphere Blut, also nicht die uNK. So wie ich Sher verstanden habe, hält er von den uNK nichts, sondern bezeichnet den NK Assay als "Gold Standard". utereine NKs und NK assay habe ich bei Reichel-Fentz machen lassen, weil ich dort Blut und SH auch per Post schicken konnte, was bei K&R nicht geht. Auf das Ergebnis bei RF wartet man nicht länger als eine Woche! Im Gegensatz zu allen anderen Untersuchungen bei ihr. Geht wirklich total schnell, hab den NK assay bzw K-562-Test schon drei mal bei ihr gemacht. Wenn du bei Würfel bist, wird er evtl gleich Blut abnehmen lassen und verschicken, diese Ergebnis ist ihm nämlich auch wichtig. Für ihn war es ok, es bei RF machen zu lassen (wenn unser Gesprächstermin ein Dienstag gewesen wäre, hätten wir auch direkt bei Klein & Rost den Test gemacht, wollten aber nicht deshalb nochmal extra nach München). Manchmal lässt er den Test auch in Berlin machen.....


Zitat:
Ah, okay, ich verstehe. Dann ist unsere Mischung - nicht homozygot - also schon einmal die bessere Variante ...


wenn man Beer glaubt, Doc Sher hält die homozygot/heterozygot- Unterscheidung nicht für schlüssig.

Zitat:
Klar, er möchte sich absichern und rät dir dazu, das Blut noch einmal in den USA untersuchen zu lassen. Wenn noch Geld und Zeit da wären - das würde ich persönlich sogar in Betracht ziehen.


Geld ist nicht mehr da und mein Mann hat schon letzten Herbst aufgegeben und er will, dass ich endlich aufgebe. Keine chance, in der Richtung noch etwas zu unternehmen. Außerdem verlasse ich mich absolut auf das Ergebnis von Klein&Rost! Habe ja jetzt gelernt, dass es sogar hochauflösend dargestellt ist, also Allelebene. Ich vertraue den Ergebnissen. Naja, und weil du die Zeit ansprichst: ich werde auch in ein paar Monaten 40 (du bist wohl mein Jahrgang ) und da wollte ich dann so langsam aufgeben, das hatte ich mir als persönliches Limit gesetzt. Aber vermutlich würde ich noch die letzten Kryo-Spermien aufbrauchen, das sind auch nur noch max. 5 Versuche, die ich evtl in NC-ICSIs noch verbrauche. Mein Mann hat mit nämlich nur noch zwei Hormonstimus genehmigt, er hat Angst um meine Gesundheit....vielleicht nicht ganz abwegig. Zwei Hormonstimus sind etwa ein Transfer, die Embryonen werden ja alle kryokonserviert und die Befruchtungsrate ist nicht dolle.

SET wird uns gar nichts bringen, denn die Kombi 01:01/01:02 ist genauso gut oder schlecht wie 01:03/01:02. SET bringt da gar keinen Vorteil, das hat Sher dann sogar noch bestätigt.
_________________
- Diagnose obstruktive Azoospermie im März 2013 (CBAVD mit zwei Mutationen auf dem CFTR- Gen)
- MESA und TESE- OP bei Prof. Schwarzer in München: 12x MESA, 12x TESE- Proben
- 1. ICSI im April 2013: negativ, dann Diagnose Hashimoto
- Insgesamt 11 gute Embryonen (Versuche 1-6) haben sich alle nicht eingenistet
Dann im Dez. 2014: NK-Zellaktivität, TH1/TH2-Ratio und NK-Anteil im Endometrium deutlich erhöht. Behandlung in der 7. ICSI mit Intralipid, Cortison und Granocyte.

- ICSI Nr. 7 trotz 3 guter Embryonen wieder ohne Einnistung. Macht es überhaupt noch Sinn, weiter zu machen? Der Professor sagt ja, wir hätten mit ICSI Nr. 7 den allerersten realistischen Versuch gehabt....also nochmal von vorne, 2 Jahre und 6 ICSIs umsonst.
Nach Antibiotikakur NK-Aktivität im unteren Normbereich
- ICSI Nr. 8 auch nix
- ICSI Nr. 9 wieder negativ
- Eine NC-ICSI hat auch nicht geklappt.
NKa wieder deutlich angestiegen, die Bakterientheorie hat nicht gegriffen, doch autoimmuner Hintergrund. Ohne immunmodulierende Medis wird es nicht gehen...
- ICSI Nr. 11: Das erste Mal Blasto-Transfer....endlich schwanger, aber es ist ein MA wegen einer Trisomie 22
- ICSI Nr. 12 negativ
- ICSI Nr. 13 negativ
- ICSI Nr. 14 auch keine Erfolgsgeschichte, nur noch TESE da
- nächster Transfer im ERA-optimierten HRT-Zyklus, Embryonen- Pooling läuft. Zusätzlich aktive Immunisierung.
- genug gepoolt: 3 exp. Blastos, eine frühere und drei vitrifizierte 2PNs: das reicht für drei Transfers
Nach 16 ICSIs im Transfer Nr. 15 nochmal die große Chance: hCG an PU+16 429; PU+19 1465; 5+4: Fruchthöhle und Dottersack; 6+2: Herzschlag; ein Mädchen ...
Gesund geboren am 23.7.2018
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bella k.
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Anmeldungsdatum: 17.01.2017
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: 06 Jul 2017 15:06 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo ihr Lieben,

ich habe versucht euch zu folgen aber das Thema ist für mich zu komplex... Hut ab, ihr seid wirklich richtige Experten...


Vielleicht habt ihr auch eine Rat für mich...
Meine Geschichte ist ein wenig ähnlich wie bei Lucinda,
Ich habe ein Kind auf dem natürlichen Weg bekommen, leider hat es ein Gendefekt und ich die Prämutation. Leider wurde das alles später entdeckt. Wir haben noch ein Kind auf Grund des Gendefekts verloren. Für mich war es kein Problem soweit auf natürlichem Weg Schwanger zu werden. Das Problem war der vererbbare Gendefekt. Und mein AMH war mit der Zeit tief.

So haben wir uns für die EZS entschieden. Heute war mein 5.negativer Bluttest nach 5. Kryotransfers. Es waren alles Blastos mit PGS.
Ich hatte schon vor einem Jahr die ERA Untersuchung, es wurde ein verschobenes Einnisungsfenster festgestellt. Dann folgte KIR und HLA Untersuchung aber in Spanien.
Nach Aussage meiner Klinik bin ich KIR AA und HLA C1C2 und mein Mann HLA C1C1. Mehr weiss ich nicht, ich glaube der Klinik war nur das wichtig...

Also habe ich bei den letzten 2 Transfers Granocyte gespritzt, zusätzlich zu ASS,Clexane,Cortison, Intralipid.....

Es waren alles Blastos von der gleichen Spenderin...

Ich habe mich nach jedem negativen Transfer gefragt ob die Spenderin Immunologisch nicht zu mir passt?
Kann das auch sein??
Weil ich ja auf natürlichem Weg schon mehrmals Schwanger war von meinem Mann!!!

Ich weiss nicht weiter...
Vielleicht seht ihr eine Lücke...

Vielen Dank und euch alles Gute!!

Lg bella
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Else13
Rang2



Anmeldungsdatum: 25.01.2013
Beiträge: 1386
Wohnort: Süddeutschland

BeitragVerfasst am: 07 Jul 2017 14:37 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Sorry Bella, "HLA C1C2 und mein Mann HLA C1C1" - diese Angabe sagt mir leider gar nichts. Kir AA würde ja Granocyte bedeuten, das nimmst du ja schon? Wäre nicht noch der HLA- Typ der Spenderin interessant
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bella k.
Rang0



Anmeldungsdatum: 17.01.2017
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: 07 Jul 2017 16:28 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Else,

Danke trotzdem. Ich finde das Thema auch komplex. Hier ist es ein wenig beschrieben mit dem HLA und KIR http://www.immu-kinderwunsch.de/pdf/Info_KIR.pdf

Mal abwarten was die Klink weiterempfehlt.

Herzliche Grüsse
Bella
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Möwe
Rang1



Anmeldungsdatum: 01.08.2010
Beiträge: 451

BeitragVerfasst am: 10 Jul 2017 17:45 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

In den letzten Tagen hat mir ganz schön der Kopf geschwirrt von dem ganzen HLA-Thema . Ich hätte nicht gedacht, dass mich das so beschäftigt und dass auf jede gefundene Antwort prompt eine neue Frage auftaucht ...

Zitat:
Else13 hat folgendes geschrieben:
"Die jeweils gültige Nomenklatur für Faktoren des HLA-Systems wird durch das WHO Nomenklatur-Komitee festgelegt. Serologisch bestimmte HLA-Antigene werden durch einen Buchstaben für den Genort und eine Nummer für die Antigenvariante gekennzeichnet, z.B. HLA-B8. Molekulargenetisch typisierte HLA-Allele werden mit dem Genort, einem '*' und vier Feldern für Allelgruppe, Allele mit Aminosäure-Austausch, Allele mit synonymen Nukleotidsubstitutionen in den Exons und Nukleotidsubstitutionen in den Introns angegeben, z. B. HLA-A*24:02:01:01. In der Regel ist eine Typisierung auf Allelgruppenebene (z. B. HLA-A*24, niedrige Auflösung) oder auf Allelebene (2 Felder, z. B. HLA-A*24:02, hohe Auflösung) ausreichend."


Na das gibt ja so ziemlich die Antwort auf unsere Frage


Das freut mich, dass wir wenigstens diese Frage beantworten konnten . Doch wie oben geschrieben: Die Fragen gehen mir irgendwie nicht aus ...
Nämlich: Wenn man von einem HLA-Sharing spricht, dann meint man im Grunde immer die Auflösung auf Allelebene? Bei der man zwei Zahlen erhält, im Beispiel oben also die 24 und die 2 (für mich ist die 02 = 2, also eine Zahl und die 24 ist die zweite Zahl, man erhält auf Allelebene also keine vier Zahlen - kann es sein, dass du in diesem Beispiel von vier Zahlen bzw. Ziffern sprechen würdest?).
Wozu braucht man dann die vier Felder mit dem ganzen Exon- und Nukleotidsubstitionen-Kram, siehe oben: HLA-A*24:02:01:01? Die letzten beiden Zahlen - also 01 und 01 - kann man doch in unserem Fall vernachlässigen?

Zitat:

Ich selbst habe unsere HLA- Typisierung bei Klein&Rost machen lassen. Dr. Hirv, der zuständige Laborarzt hält (wie alle in D) auch nichts von DQalpha, trotzdem hat er es mir als mail noch geschickt, weil es im Zuge der Typisierung sowieso mitgemacht wird. Im Befund tauch lediglich DQbeta (syn. DQB1) auf. Und auch bei fast allen andren HLA-loci ist es dann auf "Allelgebene", also hochauflösend angegeben.


Ja, Dr. Hirv kenne ich, wir haben bei ihm früher mal ein paar Tests gemacht. Dass er von DQalpha nichts hält, ist ja im Grunde egal.
Das mit dem "hochauflösend" verstehe ich nicht - wie eben geschrieben, nach meinem Verständnis beinhaltet die Allelebene nur zwei Zahlen und nicht vier.

Zitat:
Wenn du bei ReproSource deinen Test auch gemacht hast, hast du ja beste Voraussetzungen, einfach in Shers Blog eine Aussage dazu zu bekommen! Einfach so und total schnell! Er ist jetzt Rentner Erwähne dann auf jeden Fall, dass diese Angabe von ReproSource in Boston ermittelt wurde! Dann legt er sich auch sicherlich fest mit seiner Einschätzung! Vermutlich ist das DQ auf diesem Befiund dann auch DQalpha, wenn er sich nur auf dieses Labor verlässt! Hier ist der Blog: http://drgeoffreysherivf.com/ask-dr-sher-open-forum/comment-page-80/#comment-25286


Das ist ja wirklich super - Dr. Sher antwortet einem einfach so? Wow . Ich würde dann aber auf jeden Fall unsere DQalpha Ergebnisse abwarten, bevor ich ihn kontaktiere. Das wären dann zwar Werte, die nicht in Boston bestimmt werden, aber alle anderen HLA-Allele (und noch einiges mehr) haben wir ja bei ReproSource testen lassen. Ich muss ja nicht sagen, dass wir DQalpha hier in D. testen lassen . Wäre schon interessant, seine Einschätzung zu hören.

Zitat:
Ich würde eher sagen, du hast bei zwei Zahlen die Allelgruppenebene angegeben. Und bei 4 die Allelebene, also hochauflösend.


Kapiere ich nicht . Wenn ich z. B. HLA-C 02 und 03 habe - dann ist das nach meinem Verständnis die Allelebene, bei der ich zwei Zahlen erhalte? Denn je nach Land und Schreibweise ist das ja nichts anderes als HLA-C 2 und HLA-C 3 - die "0" zähle ich nicht mit ...

Zitat:
Wie oben geschrieben, alles bei Klein&Rost gemacht, fast alles hochauflösend mit 4 Ziffern und DQalpha nachgefordert, weil nur DQbeta auf dem Befund steht. Am besten gleich dazu schreiben, dass man DQalpha auf dem Befund benötigt (z.B. für einen amerikanischen Arzt o.ä.) Weil Dr. Hirv da selber nichts davon hält, rückt er es manchmal nicht raus Ich glaube übrigens nicht, dass man DQalpha gesondert bestimmen lassen kann. Ich würde erst mal bei ReproSource nachfragen!


Kannst du für mein Verständnis noch einmal eure DQalpha-Zahlen einstellen? Weil du schreibst, ihr hättet vier Zahlen erhalten?
Finde ich ja ein Ding, dass Dr. Hirv das DQalpha nicht rausrückt, nur weil er nichts davon hält? Das ist doch Entscheidung des Patienten, schließlich ist das Ganze doch eine Privatleistung ... Wenn er den Wert nicht testen lassen sollte, werde ich das mit dem amerikanischen Arzt erwähnen, gute Idee, danke . Über ReproSource möchte ich das nicht laufen lassen, das wäre mir vom Aufwand her einfach zu hoch und ich hoffe, wir bekommen das mit Klein & Rost hin.

Zitat:
Falls ihr noch diesen K-562-Target-Test mitmachen wollt, geht das auch bei Klein&Rost. dann allerdings nur Dienstags und persönlich zur Blutabnahme erscheinen. Das ist übrigens der NK-Assay. Da geht es um das periphere Blut, also nicht die uNK. So wie ich Sher verstanden habe, hält er von den uNK nichts, sondern bezeichnet den NK Assay als "Gold Standard".


Ich glaube, Dr. Sher hat von uterinen NK auf seinem Blog geschrieben. Dass es sein kann, dass diese permanent erhöht sind - und dass es dann eben schwierig wird mit einer Schwangerschaft, wenn diese NK auch ohne Embryokontakt zu aktiv sind. Ich hatte ihn so verstanden, dass dieser K-562-Test etwas über die uterinen NK aussagt? Dann habe ich das falsch verstanden. Dann zeigt dieser Test also im Grunde nur an, wie aktiv die NK im Blut sind? Ich glaube, das Thema gab es hier im Forum schon häufiger - inwieweit das eine Aussagekraft hat, wenn die NK im Blut aktiviert sind. Denn in der Gebärmutter können ja schon wieder ganz andere Zustände herrschen. Ob die uterinen NK aktiviert sind, lässt sich vermutlich nur über eine Biopsie herausfinden? Habt ihr das machen lassen?

Zitat:
utereine NKs und NK assay habe ich bei Reichel-Fentz machen lassen, weil ich dort Blut und SH auch per Post schicken konnte, was bei K&R nicht geht. Auf das Ergebnis bei RF wartet man nicht länger als eine Woche! Im Gegensatz zu allen anderen Untersuchungen bei ihr. Geht wirklich total schnell, hab den NK assay bzw K-562-Test schon drei mal bei ihr gemacht. Wenn du bei Würfel bist, wird er evtl gleich Blut abnehmen lassen und verschicken, diese Ergebnis ist ihm nämlich auch wichtig. Für ihn war es ok, es bei RF machen zu lassen (wenn unser Gesprächstermin ein Dienstag gewesen wäre, hätten wir auch direkt bei Klein & Rost den Test gemacht, wollten aber nicht deshalb nochmal extra nach München). Manchmal lässt er den Test auch in Berlin machen.....


Das heißt, du hast die SH-Probe woanders nehmen lassen und dann an Reichel-Fentz geschickt? Wusste gar nicht, dass sie das auch untersucht. Hat Prof. Würfel das bei dir vorgeschlagen?
Wenn er uns direkt zu Klein & Rost schicken will, nur zu - ich glaube, unser Termin ist sogar an einem Dienstag ! Ich finde es jedenfalls jetzt schon unglaublich erfreulich, dass Prof. Würfel bestimmte Werte wichtig sind und er die Untersuchungen aktiv anschubst. Das kenne ich so nicht, bisher musste ich mich um alles selbst kümmern und meinen Arzt erst von bestimmten Tests überzeugen ...

Ach ja, du hattest geschrieben, dass Würfel nicht auf das DQalpha schaut, sondern nur Dr. Sher. Und dass ein bestimmter Wert schlechter sei als ein anderer - ich glaube, du hast *0501 gemeint, kann das sein? Das haben ja sowohl mein Mann als auch ich, weil es Bestandteil von DQ2 ist und wir beide DQ2 besitzen. Dann haben wir beim DQalpha ja wenigstens schon einen Match und angeblich auch noch einen besonders blöden?
Was ich nicht verstehe: Wenn dieses *0501 so schlecht ist - wie kann es sein, dass dann so viele Menschen damit herumlaufen? Ich meine, mein Mann und ich waren ja irgendwann auch mal Embryos und sind beide hier . Zudem hat ungefähr ein Viertel der europäischen Bevölkerung DQ2, wie ich jetzt auf mehreren Zöliakieseiten nachlesen konnte. Wenn also *0501 so schlecht sei - dann müsste ja ein Viertel der europäischen Bevölkerung Probleme beim Schwangerwerden haben? Auch, wenn es viele Paare mit Fruchtbarkeitsproblemen gibt - mir erscheint das nicht ganz plausibel. Wer hat das denn gesagt mit dem *0501 und warum soll es ein Problem darstellen?

Wie geht es dir damit, dass dein Mann zum Aufhören "drängt"? Ich kann ihn verstehen, es ist ja auch eine ganz schöne Belastung, dieser ganze Kinderwunschzirkus. Manchmal habe ich so eine Ahnung, dass es sich fast wie eine Erleichterung anfühlt, wenn man erst einmal einen Schlussstrich gezogen hat. Dennoch will ich mir das (noch) nicht vorstellen.
Hatte dein Mann denn nicht vorgeschlagen, eine Samenspende zu probieren? Käme das für dich nicht in Frage?

Liebe Grüße
Möwe
_________________

"Strength doesn't come from what you can do. It comes from overcoming the things you once thougt you couldn't."


ICSI-Kandidatin ... Kryo-Fan ... Stehaufmädchen
Kryo 07/2012 *6. SSW
Kryo 09/2012 *8. SSW (extrauterine Schwangerschaft)
Kryo 10/2013 *6. SSW
Kryo 11/2014 *6. SSW
Kryo 03/2018 *6. SSW

Es warten noch ein paar Kryos auf uns.


Meine Baustellen: Hashimoto (ohne AK), Glutenunverträglichkeit (glutenfrei seit 01/2015), hochgradiges HLA-Sharing, KIR-Genotyp AA, erhöhte NK (zwischen 17 und 23%), erhöhtes TNF-alpha, leicht erhöhter RF
Aber sonst: Hübsche & viele Eizellen, gute Befruchtungsraten, gute Blastozysten, Hormonwerte prima
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Else13
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Anmeldungsdatum: 25.01.2013
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BeitragVerfasst am: 11 Jul 2017 08:45 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Das freut mich, dass wir wenigstens diese Frage beantworten konnten . Doch wie oben geschrieben: Die Fragen gehen mir irgendwie nicht aus ...
Nämlich: Wenn man von einem HLA-Sharing spricht, dann meint man im Grunde immer die Auflösung auf Allelebene? Bei der man zwei Zahlen erhält, im Beispiel oben also die 24 und die 2 (für mich ist die 02 = 2, also eine Zahl und die 24 ist die zweite Zahl, man erhält auf Allelebene also keine vier Zahlen - kann es sein, dass du in diesem Beispiel von vier Zahlen bzw. Ziffern sprechen würdest?).


Ich meinte das so, dass man doch jeweils immer zwei Allele hat. In dem Beispiel von mir habe ich bei DQalpha also 01:01 und 01:03. Also ein Allel besteht dann jeweils aus zwei Zahlen bzw. Feldern, wie es K&R bezeichnet (das ist vielleicht nicht so irreführend, sorry). Dr. Beer würde das da so schreiben: 1.1 und 1.3. Also ein Allel besteht aus zwei Feldern und da man ja zwei Allele hat, hätte man dann zwei Allele bestehend aus jeweils 2 Feldern.

Zitat:
Wozu braucht man dann die vier Felder mit dem ganzen Exon- und Nukleotidsubstitionen-Kram, siehe oben: HLA-A*24:02:01:01? Die letzten beiden Zahlen - also 01 und 01 - kann man doch in unserem Fall vernachlässigen?


Vielleicht braucht man Angaben mit noch mehr als 2 Feldern (also noch höhere Auflösung) ja bei Knochenmarksspendern o.ö. Wer weiß.

Zitat:
Das mit dem "hochauflösend" verstehe ich nicht - wie eben geschrieben, nach meinem Verständnis beinhaltet die Allelebene nur zwei Zahlen und nicht vier.


Also wie gesagt, zwei Zahlen oder Felder pro Allel und man hat ja zwei Allele, damit wären es 4 insgesamt. Aber zwei gehören dabei ja immer zusammen. Mein Mann hat z.B. zweimal 01:02 geerbt und so taucht im K&R-Befund nur einmal 01:02 bei DQalpha auf.

Zitat:
Kapiere ich nicht . Wenn ich z. B. HLA-C 02 und 03 habe - dann ist das nach meinem Verständnis die Allelebene, bei der ich zwei Zahlen erhalte? Denn je nach Land und Schreibweise ist das ja nichts anderes als HLA-C 2 und HLA-C 3 - die "0" zähle ich nicht mit ...


Für mich sieht das aus, als wenn die Merkmale von zwei unterschiedlichen Allelen angegeben sind und nicht von einem. Sonst würde ja 02:03 (bzw. alternativ 0203 oder 2.3) da stehen und zusammengehören. Dann wäre es Allelebene Und diese Schreibweise müsste dann zwei mal vorkommen, da es jeweils zwei Allele sind. Ich würde das so interpretieren, dass du zum einen die Allelgruppe 02 und zum anderen die Allelgruppe 03 hast. Könnte das sein?

Zitat:

Ich glaube, Dr. Sher hat von uterinen NK auf seinem Blog geschrieben. Dass es sein kann, dass diese permanent erhöht sind - und dass es dann eben schwierig wird mit einer Schwangerschaft, wenn diese NK auch ohne Embryokontakt zu aktiv sind. Ich hatte ihn so verstanden, dass dieser K-562-Test etwas über die uterinen NK aussagt? Dann habe ich das falsch verstanden. Dann zeigt dieser Test also im Grunde nur an, wie aktiv die NK im Blut sind? Ich glaube, das Thema gab es hier im Forum schon häufiger - inwieweit das eine Aussagekraft hat, wenn die NK im Blut aktiviert sind. Denn in der Gebärmutter können ja schon wieder ganz andere Zustände herrschen. Ob die uterinen NK aktiviert sind, lässt sich vermutlich nur über eine Biopsie herausfinden? Habt ihr das machen lassen?


Ich finde die Seite leider nicht mehr:( Er schrieb dort, dass es immer mehr Mode wird, die unterinen NK-Zellen zu untersuchen, aber dass aus seiner Sicht der "Gold Standard" der NK assay ist. Kannst ihn ja mal in seinem Blog nochmal fragen, wie er das jetzt sieht.

Zitat:
Das heißt, du hast die SH-Probe woanders nehmen lassen und dann an Reichel-Fentz geschickt? Wusste gar nicht, dass sie das auch untersucht. Hat Prof. Würfel das bei dir vorgeschlagen?


Ja, sie macht das. Wobei es sein könnte, dass es nur um Anzahl und Verteilung geht, bin mir nicht sicher. Prof. Würfel hält von dieser Untersuchung auch nicht so viel, hat da nur einen sehr kurzen Blick drauf geworfen. Bei ihm ist ach NK assay Standard.

Zitat:
Ach ja, du hattest geschrieben, dass Würfel nicht auf das DQalpha schaut, sondern nur Dr. Sher. Und dass ein bestimmter Wert schlechter sei als ein anderer - ich glaube, du hast *0501 gemeint, kann das sein? Das haben ja sowohl mein Mann als auch ich, weil es Bestandteil von DQ2 ist und wir beide DQ2 besitzen. Dann haben wir beim DQalpha ja wenigstens schon einen Match und angeblich auch noch einen besonders blöden?


Ja, das hatte ich geschrieben. Aber ich hatte es so verstanden, dass du nichts über DQalpha weißt? Woher weißt du, dass ihr ausgerechnet 0501 haben solltet? Wer von euch beiden? Oder beide? Steht das irgendwo? Ich dachte ihr hättet die Allelgruppe 02 und 03? Das wäre doch dann nicht 04 (04 ist die Allelgruppe für 0501)? Abgesehen davon schreibt das Beer zwar in seinem Buch, dass das besonders tückisch ist, weil der Embryo mit diesem Merkmal als "Cancer" erkannt würde. Besonders bei einem homozygotem Match (also 0501 und 0501 bei Embryo). Aber davon hält Sher gar nichts! Und das Beer- Buch ist ja wirklich nicht aktuell - also nicht verrückt machen. Er schreibt ja auch, dass schon die ähnliche Kombi beim Embryo 01:02 (was bei uns möglich wäre) zu Problemem führt. Auch daran glaubt Sher nicht und erst recht nicht Würfel.

Zitat:
Was ich nicht verstehe: Wenn dieses *0501 so schlecht ist - wie kann es sein, dass dann so viele Menschen damit herumlaufen? Ich meine, mein Mann und ich waren ja irgendwann auch mal Embryos und sind beide hier . Zudem hat ungefähr ein Viertel der europäischen Bevölkerung DQ2, wie ich jetzt auf mehreren Zöliakieseiten nachlesen konnte. Wenn also *0501 so schlecht sei - dann müsste ja ein Viertel der europäischen Bevölkerung Probleme beim Schwangerwerden haben? Auch, wenn es viele Paare mit Fruchtbarkeitsproblemen gibt - mir erscheint das nicht ganz plausibel. Wer hat das denn gesagt mit dem *0501 und warum soll es ein Problem darstellen?

Kann man wirklich durch DQ2 darauf schließen, dass DQalpha 0501 vorliegt? Das verstehe ich nicht. Und halte sowieso von Beers Theorie nicht so viel.

Zitat:
Hatte dein Mann denn nicht vorgeschlagen, eine Samenspende zu probieren? Käme das für dich nicht in Frage?


Ich schätze, es wird vorbei sein, wenn die letzten Spermien verbraucht sind. Dann bin ich über 40 und für mich ist dann Schluss. Auch mein Mann jammert immer, dass sie ihn beim Elternabend dann für den Opa halten könnten. Wir werden dann nicht mit Alternativen weitermachen. Weiß zwar noch nicht, wie ich damit umgehen kann, wenn jetzt alle Mühe wieder nichts bringt und ich nur kurz mit einem Trisomie-Mädchen schwanger sein durfte. Aber so ist jetzt der Plan.

Liebe Grüße!
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