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klein-putz Foren-Übersicht -> Theorie -> Forschungsergebnisse zur Reproduktionsmedizin -> Östrogengabe im Vor-Therapiezyklus
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Dr.Peet
Repromediziner (Peet)



Anmeldungsdatum: 11.12.2001
Beiträge: 5713
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 30 Nov 2013 11:01 Beitrag speichern    Titel: Östrogengabe im Vor-Therapiezyklus Antworten mit Zitat

Wirkungsweise und Effekt der Vorbehandlung mit Östrogenen vor der Durchführung der IVF

Immer wieder in Frage gestellt wird, ob die Gabe der Pille oder von ähnlichen Präparaten in Vor-Behandlungszyklus einen Effekt auf den eigentlichen Therapiezyklus hat.
Während die Vorbehandlung bei „jeder“ Patientin eher nur den Vorteil hat, die Zyklen für Patientin und Kinderwunschzentrum besser planbar zu machen, soll hier im weiteren nur auf die Anwendung von Östrogenen am Ende des Vor-Therapiezyklus bei Low-Respondern eingegangen werden.
In der aktuellen Ausgabe von „Human Reproduction“ (Nov. 2013) wurde hierzu eine Metaanalyse veröffentlicht.

Alle zu diesem Thema weltweit verfügbaren Studien wurden nach bestimmten Kriterien untersucht und die „aussagekräftigsten“ zur Analyse herangezogen.
Die Frage also war, ob die Verabreichung eines Östrogenpräparates in der Gelbkörperphase für Low- Responderinnen die Erfolgsrate verbessert.

Was ist die theoretische Wirkungsweise zu erklären?

Gerade bei Low-Respondern kommt es häufig, schon während der Gelbkörperphase, zu einem Anstieg der FSH Ausschüttung aus der Hirnanhangsdrüse. Hierdurch dürfte sich schon eine gewisse Follikelrekrutierung ereignen, so dass, wenn nach Menstruationsbeginn mit der Stimulationstherapie begonnen wird, nur noch eine geringere Anzahl an Antralfollikeln zum Wachstum zu bringen sind, während 1-2 bereits 10-12 mm groß sein können. Das Resultat ist eine asynchrone Follikelentwicklung die dann zu Zyklusabbrüchen führt. Auch wird man sich meist an den größeren Follikeln orientieren, um den Punktionszeitpunkt zu bestimmen. Dann gewinnt man beispielsweise nur 1- anstatt 3 möglichen Eizellen, da diese beiden noch gut 3-5 Tage zur Ausreifung benötigt hätten.

Ergebnis: Es konnte gezeigt werden, dass die Östrogenvorbehandlung zu weniger Zyklusabbrüchen vor Punktion verhilft. Die Erfolgswahrscheinlichkeit (in den verschiedenen Studien uneinheitlich angegeben als Schwangerschaft/ klinische Schwangerschaft/ im Ultraschall nachgewiesener Fruchtsack) war insgesamt eindeutig höher als bei Frauen ohne entsprechende Vorbehandlung.

Dr. Peet

Quelle: Kasey A. Reynolds et al: „ Cycle cancellation and pregnancy after luteal estradiol priming in women defined as poor responders: a systematic review and meta-analysis“ Hum. Rep., Vol. 28, No.11, pp 2981-2989, 2013
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NO2012
Rang0



Anmeldungsdatum: 28.01.2014
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 10 Mai 2014 13:29 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Sehr geehrter Herr Dr. Peet.

Ich (low responder und 43 Jahre) möchte das Östrogenpriming (nach 5 erfolglosen Antagonisten-Protokoll IVF) im nächsten Versuch probieren. Welche präparat empfehlen Sie in welcher Dosis ab welchem zyklustag im Vorzyklus?

Bei mir alles getestet, AMH noch über 1 (schwankt zwischen 1,4-1,0), alle test ohne befund (GM, Immuno, Blutgerinnung), Spermiogramm top Nehme DHEA, Q10, Vi D, E, Zink, Selen, DHA, Omega-3, Zink, Selen, Melatonin, myoinositol...) . Cortison und Heparin wurden dennoch schon mal ohne Grund probiert.

Vielen Dank im Voraus für Ihren rat zum Östrogenpriming, und alle anderen Tipps, die Sie uU noch für mich haben, um den nächsten IVF Versuch zu optimieren.
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NO2012
Rang0



Anmeldungsdatum: 28.01.2014
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 10 Mai 2014 13:30 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Scratiching wurde auch immer gemacht.
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rebella67
Rang5



Anmeldungsdatum: 10.01.2002
Beiträge: 13330

BeitragVerfasst am: 10 Mai 2014 18:54 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe NO2012,

ich glaube nicht, dass Dr. Peet dir hier antworten ist. Er hat zwar dieses Thema hier eingestellt, das aber nur deshalb weil es unter die Rubrik Forschungsergebnisse gehört.

Ich rate dir, deine Frage noch einmal im Ordner "Fragen an den Reproduktionsmediziner" zu stellen.
_________________
Liebe Grüße, Rebella
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