Aber vor allem bin ich ganz aufgedreht, weil er meinte, daß selbst bei einem Fall wie meinem man eine Chance von grob geschätzen 25-30 Prozent hätte, daß doch noch etwas zu finden ist. Das ist ja viel mehr, als ich dachte, und da denke ich schon, daß sich das lohnt, das nochmal zu probieren.
Der Unterschied zu meinem Münchner Arzt scheint u.a. folgender zu sein: In München wurden die Proben zur Untersuchung ja an ein Kinderwunschzentrum weitergegeben, die dann keine Spermien fanden. Und der Prof. hier hat nur jeweils eine Probe von jeder Hodenseite für seine histologische Untersuchung verwendet. Schulze schaut sich dagegen ALLE Proben erstmal selbst an und kann dann natürlich auch genauer untersuchen - das leuchtet mir ein, daß er da auch mehr findet. Lustig war natürlich, daß er auch am Schnittgerausch hören kann, ob das eine "gute" Probe ist oder nicht. Nun ja, wohl ein echter Meister seines Fachs, und dazu klang er am Telefon gar nicht irgendwie eingebildet.
Leider arbeitet er aber bisher mit keinem KiWu-Zentrum in München zusammen, so daß wir dann schauen müßten, wohin wir gehen, wenn es denn erfolgreich sein sollte. Aber vielleicht können wir uns ja dann mit Konny und ihrem Mann zusammentun, als Münchener Schulze-Kolonie.
Jetzt bin ich noch am überlegen, ob ich noch ein paar Wochen warten soll, um der TCM eine bessere Wirkchance zu geben (von TCM hält Schulze allerdings nichts, aber er hat sich darüber auch nicht lustig gemacht). An sich könnten wir auch bald anfangen, denn eine längere Wartezeit nach der 1. Biopsie sei nicht nötig. Komisch, daß der Münchner Prof. meinte, man müßte auf jeden Fall 6 Monate warten.
Nun, egal ob ich das schon bald mache oder wg. TCM noch etwas warte, auf jeden Fall sind das schon wieder Aussichten, die hoffen lassen.
Gruß,
B.






