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düsseldorferin
Rang0



Anmeldungsdatum: 24.09.2018
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 08 Okt 2018 10:58 Beitrag speichern    Titel: Eizellenreifung - Ausschluss Trisomien? Antworten mit Zitat

Und noch eine Frage hätte ich: Ich hatte 5 Missed abortions, alle sehr früh. Bei einer hatte man geschafft, das "Material" zu analysieren und dabei Down Syndrom festgestellt.

Die KiWu Klinik rät grundsätzlich zu einer ICSI mit Polkörperdiagnostik, eine zusätzliche Alternative ist aber noch - die Eizellenreifung im natürlichen Zyklus mit Gonal F zu unterstützen und GV nach Plan zu machen.

Kann man so sicher sein, dass bei den reifen Eizellen kein Down Syndrom und keine weiteren Trisomien entstehen werden?

Genetisch sind wir beide gesund. Es war eine freie Trisomie 21.
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claudita75
Rang0



Anmeldungsdatum: 20.09.2018
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 10 Okt 2018 16:51 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
Zuerst einmal möchte ich Dir mein Beileid ausdrücken. Du hast viel durchgemacht. Auch ich habe mittlerweile 5 MAs hinter mir und noch keine Kinder. Bei mir würde 2 x eine humangenetische Untersuchung gemacht, einmal war es eine freie Trisomie 22 und ein mal ein Turner Mosaik. Ich habe mich in Düsseldorf in 2 KiWuKliniken beraten lassen. In beiden wurde mir gesagt, dass eine Verbesserung der Eizellqualität nicht erreicht werden kann, im Gegenteil, die beste Qualität sei der ganz normale Zyklus. PKD sei eine Option, wenn mit vielen Follikeln bei Stimu gerechnet werden kann, also wenn AMH und FSH im Normalbereich und genug Antralfollikel zu Beginn des Zyklus. Bei mir ist das altersbedingt leider nicht mehr der Fall, bin 42. Mir wurde von Unikid zur EZS geraten, da davon auszugehen ist, dass altetsbedingte genetische Defekte Ursache sind für die Fehlgeburten.
Darf ich fragen, wie alt Du bist?
Alles Gute für Dich!!
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düsseldorferin
Rang0



Anmeldungsdatum: 24.09.2018
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 10 Okt 2018 16:58 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo und vielen Dank für die Antwort!
Ich bin 39, die erste Schwangerschaft hatte ich mit 36. und danach jedes Jahr zweimal. Ich war ebenfalls in Düsseldorf bei Vivaneo und bei Unikid. Gerade bei der Unikid hat man mir geraten entweder mit der Eizellenreifung zu versuchen oder, falls es mir zu riskant ist, direkt mit PID.
Wir beide hatten ebenfalls eine humangenetische Untersuchung gemacht, beide sind genetisch gesund.
Deswegen überlege ich jetzt, ob ich einen Versuch mit EZ Reifung wagen soll oder lieber sein lassen und PID bzw. PGS.
Eine EZ Spende wäre die allerletzte Lösung... habt ihr über PID / PGS nachgedacht?
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claudita75
Rang0



Anmeldungsdatum: 20.09.2018
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 14 Okt 2018 21:04 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Ach, das ist ja interessant, dass Unikid bei Dir anders beraten hat! Zu mir sagte Prof. K., dass die in Deutschland zugelasse PKD viele Schwächen habe und nur auf 5 Gendefekte, und nur bei der Eizelle, nicht beim Spermium bzw Embryo, testet. Trisomie 22 und ein Mosaik wäre nicht dabei, diese Fehlgeburten hätte ich dennoch erlitten. PID sei das bessere Verfahren, aber in Deutschland nicht zugelassen. Zumindest in meinem Fall hielt er eine PKD daher für Zeit- und Geldverschwendung und empfahl direkt die EZS, insbesondere, um das Trauma weiterer Fehlgeburten zu vermeiden. Leider. Ich hatte Hoffnungen in diese Möglichkeit gesetzt.
Da ich zuletzt auch nur noch einen Antralfollikel am Zyklusanfang bzw hohes FSH hatte, wurde von einer Stimu abgeraten. Schwanger wurde ich tatsächlich im folgenden Spontanzyklus, blieb es aber wieder nicht. Dass sich die Eizellqualität nicht verbessern lässt, wurde mir in beiden Zentren ganz deutlich gesagt. Natürlich steigt mit der Anzahl der verfügbaren Follikel die Chance, dass ein gesunder dabei ist. Du bist ja noch jünger, daher dürften Deine Chancen viel besser sein, mit oder ohne PKD oder PID. Auch mit einem Stimuversuch wirst Du zumindest nicht vieles falsch machen.



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claudita75
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Anmeldungsdatum: 20.09.2018
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 14 Okt 2018 21:20 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Zu Deiner Frage: ja, PID haben wir in Erwägung gezogen. Wird aber eben nur bei gutem Hormonwerten empfohlen, nicht, wenn bei einer Stimu altersbedingt unter 5 Eizellen zu erwarten sind, wie bei mir. Wird so weit ich weiss auch immer erst ab einer bestimmten Anzahl überhaupt angeboten. Und: ich habe bei den Fehlgeburten viel Kraft, Nerven und Energie gelassen. Die bräuchte ich aber für eine Behandlung im Ausland ( oder für mehrere... ). Mein Mann meint, wir sollten uns nicht auch das noch zumuten. Er wäre bereit, sich von dem Thema zu verabschieden, und sich mit dem Schicksal zu arrangieren. Ich finde es übrigens sehr ärgerlich, dafür überhaupt ins Ausland gehen zu müssen. Technisch wäre es hier ja auch möglich.
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düsseldorferin
Rang0



Anmeldungsdatum: 24.09.2018
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 15 Okt 2018 09:38 Beitrag speichern    Titel: Antworten mit Zitat

Also, PKD kam für uns auch nie in Frage!
Wenn irgendeine Diagnostik gemacht werden soll, dann nur PID / PGS.
Zur PKD hat der Prof. ebenfalls gemeint, dass sie wenig aussagekräftig ist und dass man sie nur anbietet, um den Patientinnen wenigstens "irgendwas" anzubieten, da die PID bei uns in Deutschland nicht erlaubt ist.
Ich bin ebenfalls wie Du, wenig begeistert, für eine KiWu-Behandlung ins Ausland gehen zu müssen, aber wenn uns hier nicht geholfen wird, dann gehen wir dahin und bekommen das, was wir wollen Andere Länder bieten vielleicht ein anderes Know How und Kompetenz an, während bei uns vielmehr auf Ethik und nicht auf Patientenzufriedenheit geachtet wird.
Ich war bisher wirklich skeptisch, aber als mir bei Vivaneo nach der 5. FG gesagt wurde "Sie hatten einfach nur Pech, probieren Sie einfach weiter", da ist mir der Kragen geplatzt. Dann bin ich zur Unikid und irgendwie hat sich der weitere Weg gezeichnet....
Ich habe leider einen sehr schlechten AMH Wert, deswegen sind die Chancen nicht allzu gut. aber mal schauen... viele hier im Forum schreiben, dass im Ausland höher stimuliert wird, was natürlich die Risiken mit sich bringt, aber auch die Chancen auf mehrere Follikel erhöht.
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