schön, mal wieder was von Dir zu lesen.
Am Inhalt Deines Beitrags zur Rollenteilung zweifele ich aber doch etwas.

Die biologischen Voraussetzungen sind doch nur ein Teil des ganzen Menschen. Wir essen ja auch nicht nur, um satt zu werden, sondern weil es schmeckt, weil man sich dabei mit Freunden trifft und das ganze eine soziale Komponente hat usw.
Überdies sind nicht alle Menschen gleich. Und es gibt Frauen, die lieber arbeiten als zu Hause bleiben und Männer, die lieber zu Hause bleiben. Wichtig finde ich, dass man in unserer Gesellschaft die Wahl haben sollte. Eine Frau muss nicht zu Hause bleiben, nur weil sie als Frau geboren ist und ein Mann muss nicht arbeiten gehen, weil er als Mann geboren ist.
Sondern wir - Männer und Frauen - sollten zu uns selbst finden und auf uns hören, was wir am liebsten tun möchten und was wir am besten können und keiner sollte deswegen gesellschaftliche Nachteile haben - Frauen, wenn sie parallel zur Kindererziehung sich im Beruf verwirklichen möchten und Männer, die Elternzeit nehmen möchten oder durch Teilzeit mehr Zeit für ihre Familie erstreben.
Und so neu ist diese Idee auch nicht. In den wenigsten Kulturen sind Frauen nur zu Hause und kümmern sich ausschließlich um Kinder und Ästhetik. Und da wo ist so ist oder war, hat das Paar halt entsprechend Kohle, denn das muss man sich auch erstmal leisten können.
"Wo bleibt die Männlichkeit wenn Männer nur die Waschmaschine anmachen, Kinder pflegen und mit dem Staubsauger hantieren." Naja, dazu habe ich heute gerade in meiner Tageszeitung gelesen, dass Frauen Männer sexy finden, die im Haushalt helfen.

Ich verstehe aber auch nicht, wieso Leute Kinder kriegen, wo dann doch beide Eltern Vollzeit arbeiten und womöglich noch Überstunden machen. Da find ich Leute ehrlicher, die kein Kind in die Welt setzen, das ist dann sicher besser für alle.
Liebe Grüße
Mondschaf