Endometriose und IVF/ICSI

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Elena
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Beitrag von Elena »

Hallo Anita,
ich habe bereits 5 Endo Operationen hinter mir und zwei erfolglose
IVF´s. Die zweite IVF auch mit 6 monatiger Wechseljahrtherapie, aber
ohne BS. Jetzt habe ich die Praxis gewechselt und arbeite auf meine
1.ICSI hin. Auch dieser Arzt war der Meinung, daß die Wechseljahrtherapie als Vorbereitung auf ICSI sehr wichtig sei.
Obwohl ich das erste Mal sehr starke Nebenwirkungen hatte, habe ich
mich dennoch wieder für diesen Weg entschieden (allerdings wieder ohne BS). Ich wollte einfach die bestmöglichen Voraussetzungen schaffen (auch wichtig für die Psyche). Ich habe gerade meine 3.Monatsspritze bekommen und muß sagen, daß ich dieses Mal die Medikamente wesentlich besser verkrafte (ist auch ein anderes als letztes Mal). Auch ich bin in dieser Zeit wesentlich weniger krank und
fühle mich teilweise sogar besser. Alles andere ist gut auszuhalten. Du brauchst also wirklich keine Angst vor den Nebenwirkungen zu haben.
Ich habe mittlerweile (auch durch die vielen OP´s) während meiner
"Endo-Karriere" mit vielen Endo-Experten gesprochen und sie waren sich in diesem Punkt alle einig. Es IST die beste Vorbereitung auf IVF und ICSI. Du tust gut daran, nicht einfach auf Deinen Doc zu hören, sondern Dir noch andere Meinungen einzuholen. Aus welcher Gegend kommst Du???
Ich bin 31 Jahre alt und aus der Nähe von Hannover.
Liebe Grüße
Elena
snowflake
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Beitrag von snowflake »

Hallo Ihr Lieben,
so nun mein Bericht vom "Endo-Spezialisten".
Ich mache jetzt mal 3 Monate eine Hormontherapie mit einem Gestagenpräparat (welches weiß ich noch nicht). Danach eine Bauchspiegelung zur Entfernung der Endometriose und anschließend 3 Monate Wechseljahre und danach den nächsten ICSI Versuch.
Das Gespräch war supergut. Obwohl ich muß sagen, er meinte nicht, daß es der einzige Weg wäre. Nachdem ich ihm aber mein Dilema erklärt habe, einfach das ich befürchte mir später mal Verwürfe machen zu müssen ich hätte nicht alles unternommen hat er sehr verständnisvoll reagiert.
Und jetzt bin ich ganz froh über die weitere Vorgangsweise. Ich kann noch 3 Monate lang das Golfspielen genießen (vom Job her könnte ich jetzt auch nicht schon wieder ausfallen, daß bin ich gerade erst durch eine ziemlich heftige Überstimulation) und im November ist das Wetter eh grauslich da leg ich mich dann ins KH *gggg* und laß mich verwöhnen. (Galgenhumor). Und wenn ich dann schwitze während der Wechseljahrtherapie kann das im Winter ja auch nur von Vorteil sein. Da spare ich mir dann noch die Heizkosten :smile:)).

Ach ja, meine Ernährung soll ich noch umstellen. Da hab ich ziemlich viel Infomaterial mitbekommen, daß ich erstmal durchlesen muß. So ganz grob mal auf Zucker, Salz, Alkohol, Nikotin, Kaffee, Milchprodukte, Fleisch und Weißmehl verzichten. Hilfe, bleibt da noch was übrig???

Also ich wünsche Euch ein schönes nicht allzuheißes Wochenende,

liebe Grüße aus Wien,

Anita

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Susan37
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Beitrag von Susan37 »

Hallo Anita,

also auch eine kleine "Zwangspause" vom KiWu -aber es lohnt sich bestimmt. Und man kann diese Zeit auch geniessen :smile:
Unsere fehlversuche damals waren 3 IUIs, 1 IVF und drei ICSIs. Ob nun die Ausrottung der Endo letztlich das entscheidende war ??? Aber es hat bestimmt geholfen.

Eine schöne "Ruhepause" und ganz wenig Wechseljahrsbeschwerden

Liebe Grüsse
Susan
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batty
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Beitrag von batty »

hallo anita,

danke fürs daumendrücken, die punktion habe ich gut überstanden und jetzt heisst es warten ob sich was tut, ich hatte leider nur 8 ez aber vielleicht ist ja genau die richtige dabei!!!!!??

ich wünsche dir weiterhin viel glück und euch allen anderen selbstverständlich auch :smile: :smile:
bis bald batty
snowflake
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Beitrag von snowflake »

Hallo Batty,
na, wie ist es gelaufen mit der Befruchtung. Ich drücke Dir schon mal ganz fest die Daumen für den Transfer. Lass mich wissen wie es bei Dir läuft.

Danke Susan für die Aufmunterung. Ich werde jetzt wenn's mir mal nicht so gut geht an Deine Geschichte denken. Habe ja auch schon 4 IUIs und 3 ICSIs hinter mir. Vielleicht kann ich es Dir ja nachmachen. Wie weit bist Du eigentlich schon?

Alles Liebe,

Anita
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zottel
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Beitrag von zottel »

Hallo Ihr Endospezialistinnen,

auch wenn bei Euch schon länger nicht mehr geschrieben wurde versuche ich mich mit meinem Problem an Euch zu wenden. Bitte haltet mich jetzt nicht für seltsam aber ich erzähl einfach mal.

Mit 18 hat ein FA bei mir Endo festgestellt, meinte aber das sei keine große Aktion. In den Jahren danach habe ich nicht mehr darüber nachgedacht und kein FA hat mich je wieder darauf angesprochen. Da ich allerdings auch keinerlei Probleme habe ist es bei mir auch völlig in Vergessenheit geraten. Beim 2. US zur Stimu für unsere erste ICSI meine der Doc ui Sie haben aber ordentlich Endo. Ich war recht sprachlos, es kamen aber keinerlei Bedenken aus Richtung Doc. Bei der Punktion meinte die Ärztin, dass ohne Ende Endo gefunden wurde (allerdings auch 9 gute Eizellen), wieder kein Hinweis auf Probleme für die Einnistung. Bei dem Transfer kam auch keine Antwort in Richtung "ja das könnte ein Problem werden". Aaaaaaaber in der Situation in der ich mich gerade befinde (Warteschleife) ist panisch zu werden eine meiner Lieblingsbeschäftigungen geworden *schimpfübermichselber* und ich frage mich jetzt, ob die Chancen dadurch geringer sind und ich mir besser nicht so viele Hoffnungen machen sollte?!?!?!?!?!?! Wie gesagt schon etwas daneben aber ich nenne es im Moment als Entschuldigung "psychischen Ausnahmezustand".

Es wäre lieb wenn sich jemand melden würde!!!!!!!!!!!!

Vielen Dank
Ganz liebe Grüße
zottel :) / mit Ihren Süßen Sina *24.04.2002 und Lea *17.06.2004
http://www.klein-putz.de/forum/album_pe ... user_id=43
Tine
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Beitrag von Tine »

Hallo Zottel,

wir kennen uns ja schon aus dem anderen Ordner.

Irgendwie muß ich Deine Frage hier überlesen haben, daher dauerte es so lange mit einer Antwort.
Also, die Endo könnte schon ein Grund sein, daß es mit der Einnistung nicht klappt, muß aber nicht. Eine Schwangerschaft wäre das Beste, was Dir passieren könnte, da dadurch die Endo (evtl. für immer) verschwindet/eintrocknet. Falls es nicht klappen sollte (was ich natürlich nicht hoffe), würde ich vor einem neuen Versuch das Problem mit der Endo abklären, evtl. eine Hormontherapie machen.
Ich hoffe, daß ich Dich jetzt nicht noch mehr verunsichert habe und wünsche Dir, daß Du demnächst ein positives Ergebnis bekommst!

Gruß
Tine
snowflake
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Beitrag von snowflake »

Liebe Zottel,
mach Dir nun mal nicht allzuviele Sorgen. Das ist sicher nicht gut in der Warteschleife. Ich kenne schon soooooo viele Frauen die trotz Endo schwanger geworden sind!!!!!

Ich halte Dir ganz ganz fest die Daumen. Wann weißt Du denn Bescheid?

Alles Gute,

Anita
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zottel
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Beitrag von zottel »

Liebe Anita,

es ist so schön auch mal richtig aufmunternde Worte zu hören!! (natürlich auch Tine vielen Dank weil ich ja ehrliche Antworten haben wollte!!!!) Ich muß noch ca. 3 1/2 Jahre auf den SST am 03.09. warten (oh je) aber ich habe meine Hoffnungen doch etwas runtergeschraubt. (Kann sein, dass ich gleich wieder ganz anders denke)

Euch allen ganz liebe Grüße und toi toi toi
Ganz liebe Grüße
zottel :) / mit Ihren Süßen Sina *24.04.2002 und Lea *17.06.2004
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snowflake
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Beitrag von snowflake »

Liebe Zottel,
2 Jahre sind ja nun schon vergangen *gggg*.
Wie geht es Dir denn?
Lass mal wieder was hören.

Daumen sind gedrückt!!!

Anita
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