@ slie, rebella67: danke für Euren Einsatz. Wir brauchen diese Öffentlichkeitsarbeit. Wenn ich den Sendetermin kenne, fixiere ich den Beitrag oben an.
Viele Grüße. Andreas
Radiosendung
Hallo an alle Interessierten,
ich habe heute die CD von Heide und Rainer Schwochow mit der Radiosendung bekommen. Sie heißt: ?Unromantisches Abenteuer ? Oder: Von der Schwierigkeit, sich fortzupflanzen.? Länge: 53,33 Minuten. Ich finde, die Sache ist sehr gut gelungen. Es ist sehr realistisch und auch nicht einseitig in der Meinung gefärbt. Es sind auch ein paar Aussagen von mir dabei, die mir sehr wichtig sind.
Das Ganze ist eine Dokumentation eines Behandlungszyklusses, auch das Vorher und Hinterher. Zu den verschiedenen Phasen wurden jeweils verschiedene Aussagen der Befragten gebracht, wie sie das erlebt haben. Zwischendurch wurden auch typische Texte hier aus dem Forum vorgelesen.
Ich denke, es sind damit wichtige Botschaften vermittelt worden und ich kann zufrieden sein. Ich befürchte, daß die Sendung schon gelaufen ist, frage aber Heide per mail, ob und wann und wo das noch zu hören sein wird.
Liebe Grüße, Rebella
ich habe heute die CD von Heide und Rainer Schwochow mit der Radiosendung bekommen. Sie heißt: ?Unromantisches Abenteuer ? Oder: Von der Schwierigkeit, sich fortzupflanzen.? Länge: 53,33 Minuten. Ich finde, die Sache ist sehr gut gelungen. Es ist sehr realistisch und auch nicht einseitig in der Meinung gefärbt. Es sind auch ein paar Aussagen von mir dabei, die mir sehr wichtig sind.
Das Ganze ist eine Dokumentation eines Behandlungszyklusses, auch das Vorher und Hinterher. Zu den verschiedenen Phasen wurden jeweils verschiedene Aussagen der Befragten gebracht, wie sie das erlebt haben. Zwischendurch wurden auch typische Texte hier aus dem Forum vorgelesen.
Ich denke, es sind damit wichtige Botschaften vermittelt worden und ich kann zufrieden sein. Ich befürchte, daß die Sendung schon gelaufen ist, frage aber Heide per mail, ob und wann und wo das noch zu hören sein wird.
Liebe Grüße, Rebella
Dies möchte ich jedoch noch nachtragen:
Bei mehrmaligem Hören fallen einem ja Dinge auf, die man nicht so gleich mit bekommt.
Da ist mir dann aufgefallen, daß diese Psychologin, die da gesprochen hat, keine andere ist als die Frau Prof. Christine Hölzle, mit der ich mich wegen der Geburtenrate schon mal angelegt habe. (Siehe dazu: http://www.klein-putz.de/forum/viewtopi ... ht=hoelzle) Damals hatte sie eine Geburtenrate von nur 6% verbreitet. Nun, immerhin, 12%. Stimmen tut das natürlich immer noch nicht, denn:
Ich zitiere dazu Prof. Felberbaum, Vorstandsvorsitzender des D.I.R.: ?Etwas ernüchternd erscheinen im Vergleich zu den Schwangerschaftsraten die tatsächlichen Geburtsraten (?Baby-take-home?-Raten). Unter Berücksichtigung aller relevanten Faktoren, wie der Abortrate und der Rate an extrauterinen Graviditäten, betragen die adjustierten Geburtsraten, berechnet als Anzahl der Geburten (auch eine Mehrlingsgeburt wird dabei nur als eine einzige Geburt berechnet), bezogen auf die Anzahl der durchgeführten Behandlungen, 17,49 Prozent für die IVF, 19,79 Prozent für die ICSI und 10,28 Prozent für die Rücksetzung ursprünglich kryokonservierter Eizellen im Pronucleusstadium. Diese Zahlen sind besonders relevant für die Beratung der betroffenen Paare.? (http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/art ... p?id=40109) . ? Das wäre also schön gewesen, wenn diese Zahl auch gestimmt hätte.
Ein bischen schade ist es auch, daß das Thema Samenspende doch eher in eine abzulehnende Ecke getrieben wurde. Man müsse seinen Einsatz immer weiter erhöhen und geriete dadurch zu fragwürdigen Handlungen. Das kann ich so nicht bestätigen. Bei uns z.B. war es gerade umgekehrt. Dieser Teil stand bei uns schon recht am Anfang aller Behandlungen fest. Und ich würde es wieder machen, obwohl ich mich jetzt ganz gewiß nicht mehr in dieser psychisch angespannten Situation befinde. Ich kenne da ja viele Geschichten - eine Entscheidung für die HI kann man auch bei sehr klarem Kopf treffen! Nun, aber diese Frau Prof. Hölzle ist leider auf dem Tripp, wir würden alle falsche Entscheidungen fällen, weil wir durch den ganzen Psychostreß schon ganz pläm pläm sind. Und genau deshalb bräuchten wir ja auch Leute wie sie, die uns das alles ausreden. Zum Glück kam das nun wieder nicht ganz so kraß raus.
Liebe Grüße, Rebella
Bei mehrmaligem Hören fallen einem ja Dinge auf, die man nicht so gleich mit bekommt.
Da ist mir dann aufgefallen, daß diese Psychologin, die da gesprochen hat, keine andere ist als die Frau Prof. Christine Hölzle, mit der ich mich wegen der Geburtenrate schon mal angelegt habe. (Siehe dazu: http://www.klein-putz.de/forum/viewtopi ... ht=hoelzle) Damals hatte sie eine Geburtenrate von nur 6% verbreitet. Nun, immerhin, 12%. Stimmen tut das natürlich immer noch nicht, denn:
Ich zitiere dazu Prof. Felberbaum, Vorstandsvorsitzender des D.I.R.: ?Etwas ernüchternd erscheinen im Vergleich zu den Schwangerschaftsraten die tatsächlichen Geburtsraten (?Baby-take-home?-Raten). Unter Berücksichtigung aller relevanten Faktoren, wie der Abortrate und der Rate an extrauterinen Graviditäten, betragen die adjustierten Geburtsraten, berechnet als Anzahl der Geburten (auch eine Mehrlingsgeburt wird dabei nur als eine einzige Geburt berechnet), bezogen auf die Anzahl der durchgeführten Behandlungen, 17,49 Prozent für die IVF, 19,79 Prozent für die ICSI und 10,28 Prozent für die Rücksetzung ursprünglich kryokonservierter Eizellen im Pronucleusstadium. Diese Zahlen sind besonders relevant für die Beratung der betroffenen Paare.? (http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/art ... p?id=40109) . ? Das wäre also schön gewesen, wenn diese Zahl auch gestimmt hätte.
Ein bischen schade ist es auch, daß das Thema Samenspende doch eher in eine abzulehnende Ecke getrieben wurde. Man müsse seinen Einsatz immer weiter erhöhen und geriete dadurch zu fragwürdigen Handlungen. Das kann ich so nicht bestätigen. Bei uns z.B. war es gerade umgekehrt. Dieser Teil stand bei uns schon recht am Anfang aller Behandlungen fest. Und ich würde es wieder machen, obwohl ich mich jetzt ganz gewiß nicht mehr in dieser psychisch angespannten Situation befinde. Ich kenne da ja viele Geschichten - eine Entscheidung für die HI kann man auch bei sehr klarem Kopf treffen! Nun, aber diese Frau Prof. Hölzle ist leider auf dem Tripp, wir würden alle falsche Entscheidungen fällen, weil wir durch den ganzen Psychostreß schon ganz pläm pläm sind. Und genau deshalb bräuchten wir ja auch Leute wie sie, die uns das alles ausreden. Zum Glück kam das nun wieder nicht ganz so kraß raus.
Liebe Grüße, Rebella
Heide hat mir auf diese Bemerkung noch ganz ausführlich geantwortet. Ist schon o.k.
Liebe Rebella!
Danke für Deine schnelle Rückmeldung.
Zu Frau Hölzle:
Für uns war wichtig, die Betroffenen zu Wort kommen zu lassen und nichts zu kommentieren. Wir hatten sehr viele Töne von Spezialisten, aber die haben wir fast alle draußen gelassen. Bis auf die Ärzte und Frau Hölzle, die ich durch Bücher entdeckt hatte, weil sie ein wesentliches Problem zum Ausdruck bringt. Bei unseren Recherchen haben wir festgestellt, dass (zu) viele Praxen mit (zu) hohen Erfolgsraten arbeiten und die psychologischen Probleme nicht wahrnehmen. Wir haben bewusst keine drastischeren Beispiele mit hineingebracht. Aber uns ging es auch darum, zu erzählen, dass zu hohe Erwartung zum Absturz führen kann. Wir wollten Ambivalenzen aufzeigen, deshalb auch am Schluss: Es hat bei einigen geklappt, bei anderen nicht. Und wenn es nicht klappt, muss das Leben weitergehen. Auch dann gibt es Hoffnung...
Ein Ergebnis der Recherche: Es ist hauchdünnes Eis, auf dem die Frauen laufen... Lieber mit realistischen (vielleicht sogar zu niedrigen Zahlen) arbeiten, als Erfolgaussichten zu garantieren, die zu schlimmen Abstürzen führen können. Irgendwie ordnet sich sonst diese Behandlung in unsere ach-so-kranke Leistungsgesellschaft ein: Du kannst alles schaffen!!!
Nein, es gibt Dinge im Leben, die sich einem verweigern, die irrational bleiben, die selbst die moderne Medizin nicht zuwege bringen kann.
Frau Hölzle ist ganz bewusst ein klitzekleiner Teil in der Sendung: Wichtiger waren uns die unterschiedlichen Menschen, die über ihre persönlichen Erlebnisse erzählen und auch Verständnis dafür wecken, warum sie diese Behandlung machen und was sie für ein Kind alles auf sich nehmen: Sie sind die Heldinnen unseres Features. Leider mussten wir vieles kürzen, deshalb fiel auch die "Samenspende" mit ihren unterschiedlichen Facetten etwas kurz aus:
Wir hätten gut noch eine Stunde drauflegen können.
Dir ein schönes Wochenende von Heide
Liebe Rebella!
Danke für Deine schnelle Rückmeldung.
Zu Frau Hölzle:
Für uns war wichtig, die Betroffenen zu Wort kommen zu lassen und nichts zu kommentieren. Wir hatten sehr viele Töne von Spezialisten, aber die haben wir fast alle draußen gelassen. Bis auf die Ärzte und Frau Hölzle, die ich durch Bücher entdeckt hatte, weil sie ein wesentliches Problem zum Ausdruck bringt. Bei unseren Recherchen haben wir festgestellt, dass (zu) viele Praxen mit (zu) hohen Erfolgsraten arbeiten und die psychologischen Probleme nicht wahrnehmen. Wir haben bewusst keine drastischeren Beispiele mit hineingebracht. Aber uns ging es auch darum, zu erzählen, dass zu hohe Erwartung zum Absturz führen kann. Wir wollten Ambivalenzen aufzeigen, deshalb auch am Schluss: Es hat bei einigen geklappt, bei anderen nicht. Und wenn es nicht klappt, muss das Leben weitergehen. Auch dann gibt es Hoffnung...
Ein Ergebnis der Recherche: Es ist hauchdünnes Eis, auf dem die Frauen laufen... Lieber mit realistischen (vielleicht sogar zu niedrigen Zahlen) arbeiten, als Erfolgaussichten zu garantieren, die zu schlimmen Abstürzen führen können. Irgendwie ordnet sich sonst diese Behandlung in unsere ach-so-kranke Leistungsgesellschaft ein: Du kannst alles schaffen!!!
Nein, es gibt Dinge im Leben, die sich einem verweigern, die irrational bleiben, die selbst die moderne Medizin nicht zuwege bringen kann.
Frau Hölzle ist ganz bewusst ein klitzekleiner Teil in der Sendung: Wichtiger waren uns die unterschiedlichen Menschen, die über ihre persönlichen Erlebnisse erzählen und auch Verständnis dafür wecken, warum sie diese Behandlung machen und was sie für ein Kind alles auf sich nehmen: Sie sind die Heldinnen unseres Features. Leider mussten wir vieles kürzen, deshalb fiel auch die "Samenspende" mit ihren unterschiedlichen Facetten etwas kurz aus:
Wir hätten gut noch eine Stunde drauflegen können.
Dir ein schönes Wochenende von Heide